Sauerlandklinik Hachen gGmbH

Siepenstraße 44
59846 Sundern

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Allgemeine Informationen zum Krankenhaus

Gesamtbettenzahl des Krankenhauses 125
Vollstationäre Fallzahl 2549
Ambulante Fallzahl 1417
Akademische Lehre
  • Projektbezogene Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten
  • Teilnahme an multizentrischen Phase-I/II-Studien
  • Teilnahme an multizentrischen Phase-III/IV-Studien
Ausbildung in anderen Heilberufen
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung
Stationäre BG-Zulassung
Versorgungsverpflichtung Psychiatrie
Name des Krankenhausträgers Sauerlandklinik Hachen gGmbH
Art des Krankenhausträgers freigemeinnützig
Institutionskennzeichen / Standortnummer 260590823-00

Ansprechpartner und Kontakt

Verantwortlich Krankenhausleitung
Geschäftsführer Dipl.Kfm André Kampmann
Tel.: 02935 / 808 - 440
Fax: 02935 / 808 - 4951
E-Mail: a.kampmann@sauerlandklinik.de
Ärztliche Leitung
Ärztlicher Direktor Dr.med. Markus Heibel
Tel.: 02935 / 808 - 480
Fax: 02935 / 808 - 300
E-Mail: m.heibel@sauerlandklinik.de
Pflegedienstleitung
Direktor Klinische Organisation Dipl.-Kfm. Peter Pammler
Tel.: 02935 / 808 - 418
Fax: 02935 / 808 - 4951
E-Mail: p.pammler@sauerlandklinik.de
Verwaltungsleitung
Geschäftsführer Dipl.-Kfm. André Kampmann
Tel.: 02935 / 808 - 440
Fax: 02935 / 808 - 4951
E-Mail: a.kampmann@sauerlandklinik.de
Verantwortlich Erstellung Qualitätsbericht
Direktor Klinische Organisation Peter Pammler
Tel.: 02935 / 808 - 418
Fax: 02935 / 808 - 4951
E-Mail: p.pammler@sauerlandklinik.de

Leistungsspektrum

Die häufigsten Hauptbehandlungsanlässe

G35: Chronisch entzündliche Krankheit des Nervensystems - Multiple Sklerose
Anzahl: 2515
Anteil an Fällen: 98,9 %
G36: Sonstige akute Schädigung der weißen Substanz an mehreren Stellen in Gehirn bzw. Rückenmark
Anzahl: 11
Anteil an Fällen: 0,4 %
G11: Erbliche Störung der Bewegungsabläufe - Ataxie
Anzahl: 2
Anteil an Fällen: 0,1 %
G82: Vollständige bzw. unvollständige Lähmung der Beine oder Arme
Anzahl: 2
Anteil an Fällen: 0,1 %
R20: Störung der Berührungsempfindung der Haut
Anzahl: 2
Anteil an Fällen: 0,1 %
G81: Vollständige bzw. unvollständige Lähmung einer Körperhälfte
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,0 %
G97: Krankheit des Nervensystems nach medizinischen Maßnahmen
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,0 %
M60: Muskelentzündung
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,0 %
M62: Sonstige Muskelkrankheit
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,0 %
N39: Sonstige Krankheit der Niere, der Harnwege bzw. der Harnblase
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,0 %
G10: Vererbbare Nervenkrankheit, die mit unkontrollierten Bewegungen und Wesensveränderung einhergeht - Chorea Huntington
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,0 %
Z03: Ärztliche Beobachtung bzw. Beurteilung von Verdachtsfällen
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,0 %
G37: Sonstige Schädigung der weißen Substanz in Gehirn bzw. Rückenmark
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,0 %
G57: Funktionsstörung eines Nervs am Bein bzw. am Fuß
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,0 %
G70: Krankheit mit gestörter Übermittlung der Botenstoffe zwischen Nerv und Muskel, z.B. Myasthenie
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,0 %
G80: Angeborene Lähmung durch Hirnschädigung des Kindes während Schwangerschaft und Geburt
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,0 %

Die häufigsten Operationen und Prozeduren (OPS)

9-984: Pflegebedürftigkeit
Anzahl: 1654
Anteil an Fällen: 21,1 %
1-208: Registrierung evozierter Potentiale
Anzahl: 1397
Anteil an Fällen: 17,8 %
8-561: Funktionsorientierte physikalische Therapie
Anzahl: 1342
Anteil an Fällen: 17,1 %
8-559: Fachübergreifende und andere Frührehabilitation
Anzahl: 1087
Anteil an Fällen: 13,8 %
1-204: Untersuchung des Liquorsystems
Anzahl: 489
Anteil an Fällen: 6,2 %
8-541: Instillation von und lokoregionale Therapie mit zytotoxischen Materialien und Immunmodulatoren
Anzahl: 475
Anteil an Fällen: 6,0 %
1-207: Elektroenzephalographie (EEG)
Anzahl: 365
Anteil an Fällen: 4,7 %
8-547: Andere Immuntherapie
Anzahl: 255
Anteil an Fällen: 3,2 %
3-823: Magnetresonanztomographie von Wirbelsäule und Rückenmark mit Kontrastmittel
Anzahl: 244
Anteil an Fällen: 3,1 %
3-820: Magnetresonanztomographie des Schädels mit Kontrastmittel
Anzahl: 230
Anteil an Fällen: 2,9 %
8-542: Nicht komplexe Chemotherapie
Anzahl: 103
Anteil an Fällen: 1,3 %
8-020: Therapeutische Injektion
Anzahl: 74
Anteil an Fällen: 0,9 %
9-200: Hochaufwendige Pflege von Erwachsenen
Anzahl: 48
Anteil an Fällen: 0,6 %
8-133: Wechsel und Entfernung eines suprapubischen Katheters
Anzahl: 45
Anteil an Fällen: 0,6 %
9-500: Patientenschulung
Anzahl: 17
Anteil an Fällen: 0,2 %
6-003: Applikation von Medikamenten, Liste 3
Anzahl: 17
Anteil an Fällen: 0,2 %
3-200: Native Computertomographie des Schädels
Anzahl: 5
Anteil an Fällen: 0,1 %
3-802: Native Magnetresonanztomographie von Wirbelsäule und Rückenmark
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,0 %
3-806: Native Magnetresonanztomographie des Muskel-Skelett-Systems
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,0 %
8-803: Gewinnung und Transfusion von Eigenblut
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,0 %

Besondere apparative Ausstattung

  • Computertomograph (CT) (Schichtbildverfahren im Querschnitt mittels Röntgenstrahlen) Kooperation mit externer Radiologie Praxis
  • Elektroenzephalographiegerät (EEG) (Hirnstrommessung)
  • Elektrophysiologischer Messplatz mit EMG, NLG, VEP, SEP, AEP (Messplatz zur Messung feinster elektrischer Potentiale im Nervensystem, die durch eine Anregung eines der fünf Sinne hervorgerufen wurden)
  • Magnetresonanztomograph (MRT) (Schnittbildverfahren mittels starker Magnetfelder und elektro-magnetischer Wechselfelder) Kooperation mit externer Radiologie Praxis
  • Uroflow/Blasendruckmessung/Urodynamischer Messplatz (Harnflussmessung)

Ärztliche Qualifikation

  • Neurologie
  • Physikalische und Rehabilitative Medizin
  • Psychiatrie und Psychotherapie

Pflegerische Qualifikation

  • Intensiv- und Anästhesiepflege
  • Kontinenzmanagement
  • Praxisanleitung
  • Stomamanagement
  • Wundmanagement

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Aspekte der Barrierefreiheit

Bauliche und organisatorische Maßnahmen zur Berücksichtigung des besonderen Bedarfs von Menschen mit Demenz oder geistiger Behinderung

Besondere personelle Unterstützung von Menschen mit Demenz oder geistiger Behinderung

Bauliche und organisatorische Maßnahmen zur Berücksichtigung des besonderen Bedarfs von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen

Besondere personelle Unterstützung
Rollstuhlgerecht bedienbarer Aufzug
Rollstuhlgerechter Zugang zu allen/den meisten Serviceeinrichtungen
Rollstuhlgerechte Toiletten für Besucher und Besucherinnen
Zimmer mit rollstuhlgerechter Toilette
Zimmer mit rollstuhlgerechter Toilette und Dusche o.ä.

Bauliche und organisatorische Maßnahmen zur Berücksichtigung des besonderen Bedarfs von Patienten oder Patientinnen mit schweren Allergien

Angebot von Lebensmitteln für eine definierte Personengruppe, einen besonderen Ernährungszweck bzw. mit deutlichem Unterschied zu Lebensmitteln des allgemeinen Verzehrs

Bauliche und organisatorische Maßnahmen zur Berücksichtigung des besonderen Bedarfs von Patienten und Patientinnen mit besonderem Übergewicht oder besonderer Körpergröße

Geeignete Betten für Patienten und Patientinnen mit besonderem Übergewicht oder besonderer Körpergröße (Übergröße, elektrisch verstellbar)
Hilfsgeräte zur Pflege für Patienten und Patientinnen mit besonderem Übergewicht oder besonderer Körpergröße, z.B. Patientenlifter
Hilfsmittel für Patienten und Patientinnen mit besonderem Übergewicht oder besonderer Körpergröße, z.B. Anti-Thrombosestrümpfe
Untersuchungsgeräte für Patienten und Patientinnen mit besonderem Übergewicht oder besonderer Körpergröße: z.B. Körperwaagen, Blutdruckmanschetten

Berücksichtigung von Fremdsprachlichkeit und Religionsausübung

Behandlungsmöglichkeiten durch fremdsprachiges Personal

Unterstützung von sehbehinderten oder blinden Menschen

Gut lesbare, große und kontrastreiche Beschriftung

Personelle Ausstattung

Ärzte

Vollkräfte

Maßgebliche tarifliche Wochenarbeitszeit in Stunden: 40,0

Fälle je Vollkraft

Verhältnis der vollstationären Fallzahl des Krankenhauses bzw. der Fachabteilung zu den angestellten Vollkräften / Personen im Berichtsjahr. Je höher die Zahl ist, desto mehr Patienten muss eine Vollkraft durchschnittlich im Jahr versorgen. Die Selbstangaben der Krankenhäuser werden durch Eigenberechnungen ergänzt.

Ärzte ohne Belegärzte

9,12 279,50
mit direktem Beschäftigungsverhältnis 9,12
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung 0,50
in stationärer Versorgung 8,62

davon Fachärzte

5,14 495,91
mit direktem Beschäftigungsverhältnis 5,14
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung 0,50
in stationärer Versorgung 4,64

Belegärzte

Pflegekräfte

Vollkräfte

Maßgebliche tarifliche Wochenarbeitszeit in Stunden: 38,5

Fälle je Vollkraft

Verhältnis der vollstationären Fallzahl des Krankenhauses bzw. der Fachabteilung zu den angestellten Vollkräften / Personen im Berichtsjahr. Je höher die Zahl ist, desto mehr Patienten muss eine Vollkraft durchschnittlich im Jahr versorgen. Die Selbstangaben der Krankenhäuser werden durch Eigenberechnungen ergänzt.

Krankenpfleger

43,53 58,56
mit direktem Beschäftigungsverhältnis 43,53
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung 43,53
ohne Fachabteilungszuordnung
mit direktem Beschäftigungsverhältnis
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung

Altenpfleger

mit direktem Beschäftigungsverhältnis
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung

Pflegeassistenten

mit direktem Beschäftigungsverhältnis
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung

Pflegehelfer

mit direktem Beschäftigungsverhältnis
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung

Beleghebammen und Belegentbindungspfleger

mit direktem Beschäftigungsverhältnis
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung

Medizinische Fachangestellte

mit direktem Beschäftigungsverhältnis
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung

Spezielles therapeutisches Personal

Vollkräfte

Ergotherapeuten

5,07
mit direktem Beschäftigungsverhältnis 5,07
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung 5,07

Logopäden/ Klinische Linguisten/ Sprechwissenschaftler/ Phonetiker

1,00
mit direktem Beschäftigungsverhältnis
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis 1,00
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung 1,00

Physiotherapeuten

17,44
mit direktem Beschäftigungsverhältnis 17,44
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung 17,44

Spezielles therapeutisches Personal in Fachabteilungen für Psychiatrie und Psychosomatik

Vollkräfte

Diplom-Psychologen

mit direktem Beschäftigungsverhältnis
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung

Klinische Neuropsychologen

mit direktem Beschäftigungsverhältnis
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung

Psychologische Psychotherapeuten

mit direktem Beschäftigungsverhältnis
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten

mit direktem Beschäftigungsverhältnis
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung

Psychotherapeuten in Ausbildung während der praktischen Tätigkeit

mit direktem Beschäftigungsverhältnis
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung

Ergotherapeuten

5,07
mit direktem Beschäftigungsverhältnis 5,07
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung 5,07

Physiotherapeuten

17,44
mit direktem Beschäftigungsverhältnis 17,44
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung 17,44

Sozialpädagogen

0,50
mit direktem Beschäftigungsverhältnis 0,50
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung 0,50

Hygiene und Hygienepersonal

Hygienepersonal

Vorsitzender der Hygienekommission
Ärztlicher Direktor/ Chefarzt Dr. med. Markus Heibel
Tel.: 02935 / 808 - 480
Fax: 02935 / 808 - 300
E-Mail: m.heibel@sauerlandklinik.de
Hygienekommission eingerichtet
quartalsweise
Krankenhaushygieniker

externe Dienstleistung

1,00
Hygienebeauftragte Ärzte
2,00
Hygienefachkräfte
1,00
Hygienebeauftragte Pflege
6,00

Hygienemaßnahmen

Mitarbeiterschulungen zu hygienebezogenen Themen
Teilnahme an der (freiwilligen) „Aktion Saubere Hände“ (ASH)
Jährliche Überprüfung der Aufbereitung und Sterilisation von Medizinprodukten
System zur Überwachung von im Krankenhaus erworbenen Infektionen (Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System - KISS)
Teilnahme an anderen Netzwerken zur Prävention von im Krankenhaus erworbenen Infektionen
Öffentlich zugängliche Berichterstattung zu Infektionsraten

Hygienemaßnahmen beim Legen zentraler Venenkatheter

kein Einsatz von zentralen Venenkathetern

Standard für die Überprüfung der Liegedauer von zentralen Venenverweilkathetern

trifft nicht zu

Leitlinie zur Antibiotikatherapie

Leitlinie ist an die aktuelle lokale/ hauseigene Resistenzlage angepasst ja
Leitlinie ist durch die Geschäftsführung, Arzneimittel- oder Hygienekommission autorisiert ja

Durchführung einer Antibiotikaprophylaxe vor der Operation

keine Durchführung von Operationen

Hygienemaßnahmen bei der Wundversorgung

Hygienische Händedesinfektion (vor, ggf. während und nach dem Verbandwechsel) ja
Verbandwechsel unter keimfreien Bedingungen ja
Antiseptische/ keimbekämpfende Behandlung infizierter Wunden ja
Prüfung der weiteren Notwendigkeit einer keimfreien Wundauflage ja
Meldung an den Arzt und Dokumentation bei Verdacht auf eine Wundinfektion nach der OP ja
Standard ist durch die Geschäftsführung, Arzneimittel- oder Hygienekommission autorisiert ja

Erhebung des Händedesinfektionsmittelverbrauchs

Stationsbezogene Erfassung des Händedesinfektionsmittelverbrauchs ja

Besondere Maßnahmen im Umgang mit Patienten mit multiresistenten Erregern:

Information/Aufklärung der Patienten mit multiresistenten Keimen (MRSA) z.B. durch Flyer
Information der Mitarbeiter bei Auftreten von MRSA zur Vermeidung der Erregerverbreitung
Untersuchung von Risikopatienten auf MRSA bei Aufnahme auf Grundlage der aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts
Regelmäßige Mitarbeiterschulungen zum Umgang mit Patienten mit MRSA/ MRE/ Noro-Viren

Arzneimitteltherapiesicherheit

Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) ist die Gesamtheit der Maßnahmen zur Gewährleistung eines optimalen Medikationsprozesses mit dem Ziel, Medikationsfehler und damit vermeidbare Risiken für Patientinnen und Patienten bei Arzneimitteltherapie zu verringern. Eine Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahmen ist, dass AMTS als integraler Bestandteil der täglichen Routine in einem interdisziplinären und multiprofessionellen Ansatz gelebt wird.

Verantwortliches Personal

Gremium, welches sich regelmäßig zum Thema Arzneimitteltherapiesicherheit austauscht
Geschäftsführer, Ärztlicher Direktor, Direktor Klinische Organisation
wöchentlich
Pharmazeutisches Personal
Apotheker
0
Weiteres pharmazeutisches Personal
0

Instrumente und Maßnahmen

Die Instrumente und Maßnahmen zur Förderung der Arzneimitteltherapiesicherheit werden mit Fokus auf den typischen Ablauf des Medikations-prozesses bei der stationären Patientenversorgung dargestellt. Eine Besonderheit des Medikationsprozesses im stationären Umfeld stellt das Überleitungsmanagement bei Aufnahme und Entlassung dar. Die im Folgenden gelisteten Instrumente und Maßnahmen adressieren Strukturele-mente, z. B. besondere EDV-Ausstattung und Arbeitsmaterialien, sowie Prozessaspekte, wie Arbeitsbeschreibungen für besonders risikobehaftete Prozessschritte bzw. Konzepte zur Sicherung typischer Risikosituationen. Zusätzlich können bewährte Maßnahmen zur Vermeidung von bzw. zum Lernen aus Medikationsfehlern angegeben werden. Das Krankenhaus stellt hier dar, mit welchen Aspekten es sich bereits auseinandergesetzt, bzw. welche Maßnahmen es konkret umgesetzt hat.
Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu AMTS bezogenen Themen
Spezifisches Infomaterial zur AMTS verfügbar z. B. für Chroniker, Hochrisikoarzneimittel, Kinder
Verwendung standardisierter Bögen für die Arzneimittel-Anamnese
Elektronische Hilfe bei Aufnahme- und Anamnese-Prozessen (z. B. Einlesen von Patientendaten)
Beschreibung für einen optimalen Medikationsprozess (Anamnese – Verordnung – Anwendung usw.)
Standardisiertes Vorgehen zur guten Verordnungspraxis
Nutzung einer Verordnungssoftware (d. h. strukturierte Eingabe von Wirkstoff, Form, Dosis usw.)
Bereitstellung eines oder mehrerer elektronischer Arzneimittelinformationssysteme
Konzepte zur Sicherstellung einer fehlerfreien Zubereitung von Arzneimitteln
Elektronische Unterstützung der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Arzneimitteln
  • Vorhandensein von elektronischen Systemen zur Entscheidungsunterstützung (z.B. Meona®, Rpdoc®, AIDKlinik®, ID Medics® bzw. ID Diacos® Pharma)
  • Elektronische Dokumentation der Verabreichung von Arzneimitteln
    Maßnahmen zur Minimierung von Medikationsfehlern
  • Maßnahmen zur Vermeidung von Arzneimittelverwechslung
  • Maßnahmen zur Sicherstellung einer lückenlosen Arzneimitteltherapie nach Entlassung
  • Aushändigung von arzneimittelbezogenen Informationen für die Weiterbehandlung und Anschlussversorgung des Patienten im Rahmen eines (ggf. vorläufigen) Entlassbriefs
  • Aushändigung von Patienteninformationen zur Umsetzung von Therapieempfehlungen
  • Aushändigung des Medikationsplans
  • bei Bedarf Arzneimittel-Mitgabe oder Ausstellung von Entlassrezepten
  • Klinisches Risikomanagement

    Verantwortlichkeiten

    Verantwortliche Person Klinisches Risikomanagement
    Geschäftsführer Dipl.-Kfm. André Kampmann
    Tel.: 02935 / 808439
    Fax: 02935 / 808 - 4951
    E-Mail: a.kampmann@sauerlandklinik.de
    Zentrale Arbeitsgruppe, die sich zum Risikomanagement austauscht
    Geschäftsführer, Ärztlicher Direktor, Direktor Klinische Organisation
    wöchentlich

    Maßnahmen zur Verbesserung der Behandlung

    Übergreifende Qualitäts- und/oder Risikomanagement-Dokumentation
    Qualitätsmanagementhandbuch; Risikobericht
    03.03.2018
    Regelmäßige Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen
    Mitarbeiterbefragungen
    Geregelter Umgang mit auftretenden Fehlfunktionen von Geräten
    Verwendung standardisierter Aufklärungsbögen
    Entlassungsmanagement
    Entlassung
    27.10.2017
    Anwendung von standardisierten OP-Checklisten
    Vollständige Präsentation notwendiger Befunde vor der Operation
    Zusammenfassung vorhersehbarer kritischer OP-Schritte, -Zeit und erwartetem Blutverlust vor der Operation
    Vorgehensweise zur Vermeidung von Eingriffs- und Patientenverwechselungen
    Standards für Aufwachphase und Versorgung nach der Operation
    Klinisches Notfallmanagement
    Vorgehensweise bei Notfallsituationen
    11.04.2016
    Schmerzmanagement
    Sturzprophylaxe
    Standard zur Sturzprophylaxe
    27.10.2017
    Standardisiertes Konzept zur Vorbeugung von Wundliegegeschwüren
    Expertenstandard Dekubitus
    27.10.2017
    Geregelter Umgang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen
    Durchführung interdisziplinärer Fallbesprechungen/-konferenzen
    Qualitätszirkel 2018
    Sonstiges 2018

    Einrichtungsinternes Fehlermeldesystem

    Tagungsgremium, das die Ereignisse des einrichtungsinternen Fehlermeldesystems bewertet
    Umgesetzte Veränderungsmaßnahmen zur Verbesserung der Patientensicherheit
    Dokumentation und Verfahrensanweisungen zum internen Fehlermeldesystem
    Interne Auswertungen der eingegangenen Meldungen
    Mitarbeiterschulungen zum internen Fehlermeldesystem und zur Umsetzung der Erkenntnisse

    Einrichtungsübergreifendes Fehlermeldesystem

    Nutzung eines einrichtungsübergreifenden Fehlermeldesystems
    Tagungsgremium, das die Ereignisse des einrichtungsübergreifenden Fehlermeldesystems bewertet

    Ambulanzen

    Neurologie (Neurologie)

    Art der Ambulanz Neurologie
    Krankenhaus Sauerlandklinik Hachen gGmbH
    Fachabteilung Neurologie
    Leistungen der Ambulanz
    • Diagnostik und Versorgung von Patienten und Patientinnen mit Multipler Sklerose

    Dokumentationsraten

    DEK: Pflege: Dekubitusprophylaxe Fallzahl: 12
    Dokumentationsraten: 0,0 %

    Nicht-medizinische Serviceangebote

    Weitere Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Fortbildung

    Umsetzung der gesetzlichen Regelung zur Fortbildung im Krankenhaus

    Anzahl der Personen, die der Fortbildungspflicht unterliegen 0
    davon Nachweispflichtige 0
    Nachweispflichtige, die den Fortbildungsnachweis erbracht haben 0

    Teilnahme an externer Qualitätssicherung nach Landesrecht

    Es wurden keine landesspezifischen, verpflichtenden Qualitätssicherungsmaßnahmen vereinbart.

    Qualitäts- und Beschwerdemanagement

    Strukturiertes Beschwerdemanagement
    Schriftliches Konzept
    Umgang mündliche Beschwerden
    Umgang schriftliche Beschwerden
    Zeitziele für Rückmeldung
    Anonyme Eingabemöglichkeiten von Beschwerden
    Patientenbefragungen
    Einweiserbefragungen
    Zentrale Arbeitsgruppe, die sich zum Qualitätsmanagement austauscht
    Verantwortlich Qualitätsmanagement
    Geschäftsführer Dipl.-Kfm. André Kampmann
    Tel.: 02935 / 808439
    Fax: 02935 / 808 - 4951
    a.kampmann@sauerlandklinik.de
    Beschwerdemanagement Ansprechpartner
    Sekretariat GF Ursula Schmidt
    Tel.: 02935 / 808 - 439
    Fax: 02935 / 808 - 4951
    u.schmidt@sauerlandklinik.de
    Beschwerdemanagement Patientenfürsprecher
    Patientenfürsprecher Klaus Plümper
    Tel.: 02935 / 2243
    k.pluemper@t-online.de

    Fachabteilungen

    Legende

    Die Ergebnisse zur Weiterempfehlung sowie zu den weiteren Bewertungskriterien stammen aus der Versichertenbefragung der AOKs, der BARMER und der KKH.

    • Längere Balken zeigen höhere Zustimmung an. Der Strich zeigt dabei den Durchschnittswert an.

    • Das Ergebnis liegt über dem Durchschnitt für alle Krankenhäuser.

    • Das Ergebnis liegt unter dem Durchschnitt für alle Krankenhäuser.

    • verfügbar

    • nicht verfügbar

    • Das medizinische Gerät ist 24 Stunden täglich verfügbar.

    • Ergebnis qualitativ unauffällig

    • Ergebnis qualitativ auffällig

    • Bewertung nicht vorgesehen, nicht möglich oder noch nicht abgeschlossen

    • K

      Ergebnis qualitativ unauffällig (siehe Kommentar)

    • K

      Ergebnis qualitativ auffällig (siehe Kommentar)

    • K

      Sonstiges (im Kommentarfeld erläutert)

    • keine Angaben / es liegen keine Daten vor

    Weiterführende Erläuterungen / Hinweise zur Datengrundlage