Krankenhaus Stellungnahme

Stellungnahme des Krankenhauses

Als vom Krankenhaus legitimierter Mitarbeiter können Sie hier zu folgendem Erfahrungsbericht Stellung nehmen:

 

Es wird erwartet, dass man einen Tag nach der OP aufsteht, auch wenn einem schwindwlig und übel ist, damit man sein Essen vom Buffetwagen holt. Dass man dabei noch den Wagen mit den Wundläuchen und den Blassenkatheter mitnehmen muss interessiert niemanden. Macht man es nicht bekommt man schnippische Bemerkungen an den Kopf geworfen. Man möchte ja aufstehen, aber was nicht geht, geht nicht. Warten auf Medikamente ist eine Katastrophe, niemand ist zuständig, man liegt mit höllischen Schmerzen hilflos im Bett. Klingelt man wird gemeckert. Bestellt man sein Mittagessen bekommt man selten das, was man bestellt hat. Die Tabletts vom Mittag werden erst Stunden später abhegolt. Die hygienischen Umstände sich skandalös. Alles ist dreckig und verschmiert. Heizkörper zum Trocknen der Handtücher zu benutzen ist nicht empfehlenswert, keimig und versifft. Die Wundversorgung ist so steril wie ein Abfalleimer. Auf nässenede Wunden wird einfach ein dickeres Pflaster geklebt, ohne dass es sich jemand absieht. Die Wunde ist dadurch so schlecht verheilt, dass ich Wochen später noch damit zu tun hatte. Ich wurde viel zu früh entlassen, obwohl ich mehrmals sagte, dass es mir noch nicht gut geht. Ich hatte, obwohl ich nie geraucht habe, einen Lungentumor. Behandelt wurde ich wie ein Kettenraucher, der selbst schuld ist. Ich kann verstehen, dass das Personal völlig überlastet ist, aber man sollte schon erkennen, wer zu was in der Lage ist.

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