Inselkrankenhaus Borkum

Gartenstraße 20
26757 Borkum

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Allgemeine Informationen zum Krankenhaus

Gesamtbettenzahl des Krankenhauses 8
Vollstationäre Fallzahl 696
Ambulante Fallzahl 733
Akademische Lehre
Ausbildung in anderen Heilberufen
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung
Stationäre BG-Zulassung
Versorgungsverpflichtung Psychiatrie
Name des Krankenhausträgers NL Holding GmbH
Art des Krankenhausträgers privat
Institutionskennzeichen / Standortnummer 260342218-00

Ansprechpartner und Kontakt

Verantwortlich Krankenhausleitung
Geschäftsführer Holger Glienke
Tel.: 0491 / 86 - 2100
Fax: 0491 / 86 - 2108
E-Mail: geschaeftsleitung@klinikum-leer.de
Ärztliche Leitung
Ärztlicher Direktor Dr. med. Hans-Jürgen Wietoska
Tel.: 0491 / 86 - 2200
Fax: 0491 / 86 - 2108
E-Mail: wietoska@klinikum-leer.de
Pflegedienstleitung
Pflegedirektor Achim Schwannecke
Tel.: 0491 / 86 - 2300
Fax: 0491 / 86 - 2108
E-Mail: achim.schwannecke@klinikum-leer.de
Verwaltungsleitung
Geschäftsführer Klinikum Leer gGmbH Holger Glienke
Tel.: 0491 / 86 - 2100
Fax: 0491 / 86 - 2108
E-Mail: geschaeftsleitung@klinikum-leer.de
Verantwortlich Erstellung Qualitätsbericht
Assistentin der Geschäftsführung im Bereich Qualitätsmanagement Lisa Menken
Tel.: 0491 / 86 - 2107
Fax: 0491 / 86 - 2108
E-Mail: lisa.menken@klinikum-leer.de

Leistungsspektrum

Die häufigsten Hauptbehandlungsanlässe

I10: Bluthochdruck ohne bekannte Ursache
Anzahl: 34
Anteil an Fällen: 2,6 %
J44: Sonstige anhaltende (chronische) Lungenkrankheit mit Verengung der Atemwege - COPD
Anzahl: 33
Anteil an Fällen: 2,5 %
I50: Herzschwäche
Anzahl: 31
Anteil an Fällen: 2,3 %
R55: Ohnmachtsanfall bzw. Kollaps
Anzahl: 31
Anteil an Fällen: 2,3 %
I48: Herzrhythmusstörung, ausgehend von den Vorhöfen des Herzens
Anzahl: 29
Anteil an Fällen: 2,2 %
J18: Lungenentzündung, Krankheitserreger vom Arzt nicht näher bezeichnet
Anzahl: 23
Anteil an Fällen: 1,7 %
R10: Bauch- bzw. Beckenschmerzen
Anzahl: 19
Anteil an Fällen: 1,4 %
R07: Hals- bzw. Brustschmerzen
Anzahl: 17
Anteil an Fällen: 1,3 %
A09: Durchfallkrankheit bzw. Magen-Darm-Grippe, wahrscheinlich ausgelöst durch Bakterien, Viren oder andere Krankheitserreger
Anzahl: 17
Anteil an Fällen: 1,3 %
M54: Rückenschmerzen
Anzahl: 15
Anteil an Fällen: 1,1 %
I20: Anfallsartige Enge und Schmerzen in der Brust - Angina pectoris
Anzahl: 14
Anteil an Fällen: 1,1 %
N39: Sonstige Krankheit der Niere, der Harnwege bzw. der Harnblase
Anzahl: 13
Anteil an Fällen: 1,0 %
E86: Flüssigkeitsmangel
Anzahl: 13
Anteil an Fällen: 1,0 %
F10: Psychische bzw. Verhaltensstörung durch Alkohol
Anzahl: 13
Anteil an Fällen: 1,0 %
R42: Schwindel bzw. Taumel
Anzahl: 13
Anteil an Fällen: 1,0 %
A46: Wundrose - Erysipel
Anzahl: 12
Anteil an Fällen: 0,9 %
S06: Verletzung des Schädelinneren
Anzahl: 11
Anteil an Fällen: 0,8 %
R11: Übelkeit bzw. Erbrechen
Anzahl: 11
Anteil an Fällen: 0,8 %
R06: Atemstörung
Anzahl: 10
Anteil an Fällen: 0,8 %
I21: Akuter Herzinfarkt
Anzahl: 10
Anteil an Fällen: 0,8 %

Die häufigsten Operationen und Prozeduren (OPS)

8-800.c0: Transfusion von Vollblut, Erythrozytenkonzentrat und Thrombozytenkonzentrat: Erythrozytenkonzentrat: 1 TE bis unter 6 TE
Anzahl: 26
Anteil an Fällen: 23,2 %
8-800.c: Transfusion von Vollblut, Erythrozytenkonzentrat und Thrombozytenkonzentrat: Erythrozytenkonzentrat
Anzahl: 26
Anteil an Fällen: 23,2 %
8-800: Transfusion von Vollblut, Erythrozytenkonzentrat und Thrombozytenkonzentrat
Anzahl: 26
Anteil an Fällen: 23,2 %
1-650: Diagnostische Koloskopie
Anzahl: 2
Anteil an Fällen: 1,8 %
8-201: Geschlossene Reposition einer Gelenkluxation ohne Osteosynthese
Anzahl: 2
Anteil an Fällen: 1,8 %
5-900.0: Einfache Wiederherstellung der Oberflächenkontinuität an Haut und Unterhaut: Primärnaht
Anzahl: 2
Anteil an Fällen: 1,8 %
5-900: Einfache Wiederherstellung der Oberflächenkontinuität an Haut und Unterhaut
Anzahl: 2
Anteil an Fällen: 1,8 %
5-469: Andere Operationen am Darm
Anzahl: 2
Anteil an Fällen: 1,8 %
8-201.0: Geschlossene Reposition einer Gelenkluxation ohne Osteosynthese: Humeroglenoidalgelenk
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,9 %
8-771: Kardiale oder kardiopulmonale Reanimation
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,9 %
8-153: Therapeutische perkutane Punktion der Bauchhöhle
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,9 %
8-152.1: Therapeutische perkutane Punktion von Organen des Thorax: Pleurahöhle
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,9 %
8-152: Therapeutische perkutane Punktion von Organen des Thorax
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,9 %
8-144.2: Therapeutische Drainage der Pleurahöhle: Kleinlumig, sonstiger Katheter
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,9 %
8-144: Therapeutische Drainage der Pleurahöhle
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,9 %
6-001.e5: Applikation von Medikamenten, Liste 1: Infliximab, parenteral: 400 mg bis unter 500 mg
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,9 %
6-001.e: Applikation von Medikamenten, Liste 1: Infliximab, parenteral
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,9 %
6-001: Applikation von Medikamenten, Liste 1
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,9 %
5-900.0f: Einfache Wiederherstellung der Oberflächenkontinuität an Haut und Unterhaut: Primärnaht: Unterschenkel
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,9 %
5-900.04: Einfache Wiederherstellung der Oberflächenkontinuität an Haut und Unterhaut: Primärnaht: Sonstige Teile Kopf
Anzahl: 1
Anteil an Fällen: 0,9 %

Medizinische Leistungsangebote der Fachabteilungen

  • Medizinische Erstversorgung
  • Untersuchung und Behandlung des Bluthochdrucks
  • Untersuchung und Behandlung von (angeborenen) Krankheiten der Hormondrüsen, z.B. der Schilddrüse, der Nebenschilddrüsen, der Nebennieren oder der Zuckerkrankheit (Diabetes) bei Kindern und Jugendlichen
  • Untersuchung und Behandlung von Krankheiten der Atemwege und der Lunge
  • Untersuchung und Behandlung von Magen-Darm-Krankheiten
  • Untersuchung und Behandlung von Nierenkrankheiten

Ärztliche Qualifikation

  • Innere Medizin
  • Notfallmedizin

Pflegerische Qualifikation

  • Basale Stimulation
  • Dekubitusmanagement
  • Intensiv- und Anästhesiepflege
  • Praxisanleitung
  • Qualitätsmanagement
  • Sturzmanagement
  • Wundmanagement

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

  • Planung und Durchführung des gesamten Pflegeprozesses des Patienten durch eine oder mehrere Pflegepersonen
  • Spezielles pflegerisches Leistungsangebot z.B. Pflegevisiten, Pflegeexperten
  • Wundversorgung und umfassende Betreuung von Patienten mit chronischen Wunden wie Wundliegegeschwür (Dekubitus) oder offenen Beinen (Ulcus cruris) Im Haus arbeiten Wundexperten. Zudem wird ein Wund-Arbeitskreis angeboten.
  • Zusammenarbeit mit Pflegeeinrichtungen, Angebot der Pflege zu Hause oder der Kurzzeitpflege zwischen Krankenhausaufenthalt und Rückkehr nach Hause
  • Zusammenarbeit mit und Kontakt zu Selbsthilfegruppen

Aspekte der Barrierefreiheit

Bauliche und organisatorische Maßnahmen zur Berücksichtigung des besonderen Bedarfs von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen

Barrierefreie Erreichbarkeit für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen
Barrierefreie Erschließung des Zugangs- und Eingangsbereichs für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen
Rollstuhlgerecht bedienbarer Aufzug (innen/außen)
Rollstuhlgerechter Zugang zu Serviceeinrichtungen
Rollstuhlgerechte Toiletten für Besucherinnen und Besucher
Zimmerausstattung mit rollstuhlgerechten Sanitäranlagen

Bauliche und organisatorische Maßnahmen zur Berücksichtigung des besonderen Bedarfs von Menschen mit Sehbehinderungen oder Blindheit

Schriftliche Hinweise in gut lesbarer, großer und kontrastreicher Beschriftung

Bauliche und organisatorische Maßnahmen zur Berücksichtigung des besonderen Bedarfs von Patientinnen oder Patienten mit schweren Allergien

Diätische Angebote

Bauliche und organisatorische Maßnahmen zur Berücksichtigung des besonderen Bedarfs von Patientinnen und Patienten mit besonderem Übergewicht oder besonderer Körpergröße oder massiver körperlicher Beeinträchtigung

Geeignete Betten für Patientinnen und Patienten mit besonderem Übergewicht oder besonderer Körpergröße
Hilfsmittel für Patientinnen und Patienten mit besonderem Übergewicht oder besonderer Körpergröße
Untersuchungseinrichtungen/-geräte für Patientinnen und Patienten mit besonderem Übergewicht oder besonderer Körpergröße

Berücksichtigung von Fremdsprachlichkeit und Religionsausübung

Behandlungsmöglichkeiten durch fremdsprachiges Personal
Räumlichkeiten zur religiösen und spirituellen Besinnung

Personelle Ausstattung

Ärzte

Vollkräfte

Maßgebliche tarifliche Wochenarbeitszeit in Stunden: 40,0

Fälle je Vollkraft

Verhältnis der vollstationären Fallzahl des Krankenhauses bzw. der Fachabteilung zu den angestellten Vollkräften / Personen im Berichtsjahr. Je höher die Zahl ist, desto mehr Patienten muss eine Vollkraft durchschnittlich im Jahr versorgen. Die Selbstangaben der Krankenhäuser werden durch Eigenberechnungen ergänzt.

Ärzte ohne Belegärzte

1,60 435,00
mit direktem Beschäftigungsverhältnis 1,60
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung 1,60

davon Fachärzte

1,60 435,00
mit direktem Beschäftigungsverhältnis 1,60
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung 1,60

Belegärzte

Pflegekräfte

Vollkräfte

Maßgebliche tarifliche Wochenarbeitszeit in Stunden: 38,5

Fälle je Vollkraft

Verhältnis der vollstationären Fallzahl des Krankenhauses bzw. der Fachabteilung zu den angestellten Vollkräften / Personen im Berichtsjahr. Je höher die Zahl ist, desto mehr Patienten muss eine Vollkraft durchschnittlich im Jahr versorgen. Die Selbstangaben der Krankenhäuser werden durch Eigenberechnungen ergänzt.

Krankenpfleger

5,40 128,89
mit direktem Beschäftigungsverhältnis 5,40
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung 5,40
ohne Fachabteilungszuordnung
mit direktem Beschäftigungsverhältnis
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung

Kinderkrankenpfleger

0,20
mit direktem Beschäftigungsverhältnis 0,20
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung 0,20
ohne Fachabteilungszuordnung
mit direktem Beschäftigungsverhältnis
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung

Krankenpflegehelfer

1,00 696,00
mit direktem Beschäftigungsverhältnis 1,00
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung 1,00
ohne Fachabteilungszuordnung
mit direktem Beschäftigungsverhältnis
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung

Spezielles therapeutisches Personal

Vollkräfte

Wundversorgungsspezialist

0,75
mit direktem Beschäftigungsverhältnis 0,75
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung 0,75

Spezielles therapeutisches Personal in Fachabteilungen für Psychiatrie und Psychosomatik

Vollkräfte

Hygiene und Hygienepersonal

Hygienepersonal

Vorsitzender der Hygienekommission
Ärztlicher Direktor Dr. med. Hans-Jürgen Wietoska
Tel.: 0491 / 86 - 2200
Fax: 0491 / 86 - 2108
E-Mail: wietoska@klinikum-leer.de
Hygienekommission eingerichtet
halbjährlich
Krankenhaushygieniker

Der Krankenhaushygieniker der Klinikum Leer gGmbH versorgt auch das Inselkrankenhaus Borkum.

1,00
Hygienebeauftragte Ärzte

Die Hygienefachkräfte der Klinikum Leer gGmbH versorgen auch das Inselkrankenhaus Borkum.

1,00
Hygienefachkräfte

Die Hygienefachkräfte der Klinikum Leer gGmbH versorgen auch das Inselkrankenhaus Borkum.

2,00
Hygienebeauftragte Pflege
1,00

Hygienemaßnahmen

Mitarbeiterschulungen zu hygienebezogenen Themen
Vierteljährliche Schulungen im Rahmen der Begehungen und Audits
Teilnahme an der (freiwilligen) „Aktion Saubere Hände“ (ASH)
Jährliche Überprüfung der Aufbereitung und Sterilisation von Medizinprodukten
System zur Überwachung von im Krankenhaus erworbenen Infektionen (Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System - KISS)
Teilnahme an anderen Netzwerken zur Prävention von im Krankenhaus erworbenen Infektionen
Teilnahme am Euregio-Projekt EurHealth1Health
Öffentlich zugängliche Berichterstattung zu Infektionsraten

Hygienemaßnahmen beim Legen zentraler Venenkatheter

Hygienische Händedesinfektion ja
Hautdesinfektion der Kathetereinstichstelle ja
Beachtung der Einwirkzeit des Desinfektionsmittels ja
Verwendung steriler Handschuhe ja
Verwendung steriler Kittel ja
Verwendung einer Kopfhaube ja
Verwendung eines Mund-Nasen-Schutzes ja
Verwendung eines sterilen Abdecktuches ja
Standard ist durch die Geschäftsführung oder die Hygienekommission autorisiert ja

Standard für die Überprüfung der Liegedauer von zentralen Venenverweilkathetern

Standard ist durch die Geschäftsführung oder die Hygienekommission autorisiert ja

Leitlinie zur Antibiotikatherapie

Leitlinie ist an die aktuelle lokale/ hauseigene Resistenzlage angepasst ja
Leitlinie ist durch die Geschäftsführung, Arzneimittel- oder Hygienekommission autorisiert ja

Durchführung einer Antibiotikaprophylaxe vor der Operation

keine Durchführung von Operationen

Hygienemaßnahmen bei der Wundversorgung

Hygienische Händedesinfektion (vor, ggf. während und nach dem Verbandwechsel) ja
Verbandwechsel unter keimfreien Bedingungen ja
Antiseptische/ keimbekämpfende Behandlung infizierter Wunden ja
Prüfung der weiteren Notwendigkeit einer keimfreien Wundauflage ja
Meldung an den Arzt und Dokumentation bei Verdacht auf eine Wundinfektion nach der OP ja
Standard ist durch die Geschäftsführung, Arzneimittel- oder Hygienekommission autorisiert ja

Erhebung des Händedesinfektionsmittelverbrauchs

Stationsbezogene Erfassung des Händedesinfektionsmittelverbrauchs ja

Besondere Maßnahmen im Umgang mit Patienten mit multiresistenten Erregern:

Information/Aufklärung der Patienten mit multiresistenten Keimen (MRSA) z.B. durch Flyer
Information der Mitarbeiter bei Auftreten von MRSA zur Vermeidung der Erregerverbreitung
Untersuchung von Risikopatienten auf MRSA bei Aufnahme auf Grundlage der aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts
Regelmäßige Mitarbeiterschulungen zum Umgang mit Patienten mit MRSA/ MRE/ Noro-Viren

Arzneimitteltherapiesicherheit

Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) ist die Gesamtheit der Maßnahmen zur Gewährleistung eines optimalen Medikationsprozesses mit dem Ziel, Medikationsfehler und damit vermeidbare Risiken für Patientinnen und Patienten bei Arzneimitteltherapie zu verringern. Eine Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahmen ist, dass AMTS als integraler Bestandteil der täglichen Routine in einem interdisziplinären und multiprofessionellen Ansatz gelebt wird.

Verantwortliches Personal

Gremium, welches sich regelmäßig zum Thema Arzneimitteltherapiesicherheit austauscht
Arzneimittelkommission
Pharmazeutisches Personal
Apotheker
0
Weiteres pharmazeutisches Personal
0

Instrumente und Maßnahmen

Die Instrumente und Maßnahmen zur Förderung der Arzneimitteltherapiesicherheit werden mit Fokus auf den typischen Ablauf des Medikations-prozesses bei der stationären Patientenversorgung dargestellt. Eine Besonderheit des Medikationsprozesses im stationären Umfeld stellt das Überleitungsmanagement bei Aufnahme und Entlassung dar. Die im Folgenden gelisteten Instrumente und Maßnahmen adressieren Strukturele-mente, z. B. besondere EDV-Ausstattung und Arbeitsmaterialien, sowie Prozessaspekte, wie Arbeitsbeschreibungen für besonders risikobehaftete Prozessschritte bzw. Konzepte zur Sicherung typischer Risikosituationen. Zusätzlich können bewährte Maßnahmen zur Vermeidung von bzw. zum Lernen aus Medikationsfehlern angegeben werden. Das Krankenhaus stellt hier dar, mit welchen Aspekten es sich bereits auseinandergesetzt, bzw. welche Maßnahmen es konkret umgesetzt hat.
Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu AMTS bezogenen Themen
Spezifisches Infomaterial zur AMTS verfügbar z. B. für Chroniker, Hochrisikoarzneimittel, Kinder
Verwendung standardisierter Bögen für die Arzneimittel-Anamnese
  • Qualitätssicherung durch KIS-Software
  • 14.10.2019
  • Elektronische Hilfe bei Aufnahme- und Anamnese-Prozessen (z. B. Einlesen von Patientendaten)
    Beschreibung für einen optimalen Medikationsprozess (Anamnese – Verordnung – Anwendung usw.)
  • Verfahrensanweisungen im Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung über KIS-Software
  • 04.10.2019
  • Standardisiertes Vorgehen zur guten Verordnungspraxis
  • Verfahrensanweisungen im Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung über KIS-Software
  • 04.10.2019
  • Nutzung einer Verordnungssoftware (d. h. strukturierte Eingabe von Wirkstoff, Form, Dosis usw.)
    Bereitstellung eines oder mehrerer elektronischer Arzneimittelinformationssysteme
    Konzepte zur Sicherstellung einer fehlerfreien Zubereitung von Arzneimitteln
  • Anwendung von gebrauchsfertigen Arzneimitteln bzw. Zubereitungen
  • Elektronische Unterstützung der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Arzneimitteln
    Elektronische Dokumentation der Verabreichung von Arzneimitteln
    Maßnahmen zur Minimierung von Medikationsfehlern
  • Fallbesprechungen
  • Maßnahmen zur Vermeidung von Arzneimittelverwechslung
  • Spezielle AMTS-Visiten (z. B. pharmazeutische Visiten, antibiotic stewardship, Ernährung)
  • Maßnahmen zur Sicherstellung einer lückenlosen Arzneimitteltherapie nach Entlassung
  • Aushändigung von arzneimittelbezogenen Informationen für die Weiterbehandlung und Anschlussversorgung der Patientin oder des Patienten im Rahmen eines (ggf. vorläufigen) Entlassbriefs
  • Aushändigung von Patienteninformationen zur Umsetzung von Therapieempfehlungen
  • Aushändigung des Medikationsplans
  • bei Bedarf Arzneimittel-Mitgabe oder Ausstellung von Entlassrezepten
  • Klinisches Risikomanagement

    Verantwortlichkeiten

    Verantwortliche Person Klinisches Risikomanagement
    Assistentin der Geschäftsführung im Bereich Qualitätsmanagement Lisa Menken
    Tel.: 0491 / 86 - 2107
    Fax: 0491 / 86 - 2108
    E-Mail: lisa.menken@klinikum-leer.de
    Zentrale Arbeitsgruppe, die sich zum Risikomanagement austauscht
    Geschäftsleitung, Ärztlicher Dienst, Pflegedienst, Verwaltung
    quartalsweise

    Maßnahmen zur Verbesserung der Behandlung

    Übergreifende Qualitäts- und/oder Risikomanagement-Dokumentation
    Verfahrensanweisung zum Qualitätsmanagement, Verfahrensanweisung zum Risikomanagement und Qualitätssicherung über KIS-Software
    21.05.2019
    Regelmäßige Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen
    Mitarbeiterbefragungen
    Geregelter Umgang mit auftretenden Fehlfunktionen von Geräten
    Verfahrensanweisung Meldung von meldepflichtigen Vorkommnissen
    24.09.2019
    Verwendung standardisierter Aufklärungsbögen
    Entlassungsmanagement
    Verfahrensanweisung zum Qualitätsmanagement, Verfahrensanweisung zum Risikomanagement und Qualitätssicherung über KIS-Software
    21.05.2019
    Anwendung von standardisierten OP-Checklisten
    Vollständige Präsentation notwendiger Befunde vor der Operation
    Verfahrensanweisung zum Qualitätsmanagement, Verfahrensanweisung zum Risikomanagement und Qualitätssicherung über KIS-Software
    21.05.2019
    Zusammenfassung vorhersehbarer kritischer OP-Schritte, -Zeit und erwartetem Blutverlust vor der Operation
    Verfahrensanweisung zum Qualitätsmanagement, Verfahrensanweisung zum Risikomanagement und Qualitätssicherung über KIS-Software
    21.05.2019
    Vorgehensweise zur Vermeidung von Eingriffs- und Patientenverwechselungen
    Umgang mit Patientenarmbändern
    25.08.2020
    Standards für Aufwachphase und Versorgung nach der Operation
    Verfahrensanweisung zum Qualitätsmanagement, Verfahrensanweisung zum Risikomanagement und Qualitätssicherung über KIS-Software
    21.05.2019
    Klinisches Notfallmanagement
    Interner Notruf und Ablauf bei Reanimation
    19.06.2020
    Schmerzmanagement
    Verfahrensanweisung zum Qualitätsmanagement, Verfahrensanweisung zum Risikomanagement und Qualitätssicherung über KIS-Software
    21.05.2019
    Sturzprophylaxe
    Patienteninformation Sturzgefahr
    11.10.2019
    Standardisiertes Konzept zur Vorbeugung von Wundliegegeschwüren
    Dekubitus Dokumentation und Bewegungsplan
    13.08.2019
    Geregelter Umgang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen
    Verfahrensanweisung zum Qualitätsmanagement, Verfahrensanweisung zum Risikomanagement und Qualitätssicherung über KIS-Software
    18.08.2020
    Durchführung interdisziplinärer Fallbesprechungen/-konferenzen
    Qualitätszirkel 2019
    Tumorkonferenzen 2019
    Mortalitäts- und Morbiditätskonferenzen 2019
    Palliativbesprechungen 2019
    Sonstiges 2019

    Einrichtungsinternes Fehlermeldesystem

    Tagungsgremium, das die Ereignisse des einrichtungsinternen Fehlermeldesystems bewertet
    bei Bedarf
    Umgesetzte Veränderungsmaßnahmen zur Verbesserung der Patientensicherheit
    Bisher gab es noch keine anynome Fehlermeldung.
    Dokumentation und Verfahrensanweisungen zum internen Fehlermeldesystem
    21.05.2019
    Interne Auswertungen der eingegangenen Meldungen
    bei Bedarf
    Mitarbeiterschulungen zum internen Fehlermeldesystem und zur Umsetzung der Erkenntnisse
    bei Bedarf

    Einrichtungsübergreifendes Fehlermeldesystem

    Nutzung eines einrichtungsübergreifenden Fehlermeldesystems
    Tagungsgremium, das die Ereignisse des einrichtungsübergreifenden Fehlermeldesystems bewertet

    Ambulanzen

    Notfallambulanz, die Tag und Nacht geöffnet ist (Innere Medizin)

    Art der Ambulanz Notfallambulanz, die Tag und Nacht geöffnet ist
    Krankenhaus Inselkrankenhaus Borkum
    Fachabteilung Innere Medizin

    MVZ LeerWeener gGmbH am Inselkrankenhaus Borkum (Innere Medizin)

    Art der Ambulanz MVZ LeerWeener gGmbH am Inselkrankenhaus Borkum
    Krankenhaus Inselkrankenhaus Borkum
    Fachabteilung Innere Medizin
    Erläuterungen des Krankenhauses Internistische Zweigpraxis

    Dokumentationsraten

    DEK: Pflege: Dekubitusprophylaxe Fallzahl: 4
    Dokumentationsraten: 100,0 %
    PNEU: Ambulant erworbene Pneumonie Fallzahl: 26
    Dokumentationsraten: 100,0 %

    Nicht-medizinische Serviceangebote

    Weitere Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Fortbildung

    Umsetzung der gesetzlichen Regelung zur Fortbildung im Krankenhaus

    Anzahl der Personen, die der Fortbildungspflicht unterliegen 4
    davon Nachweispflichtige 3
    Nachweispflichtige, die den Fortbildungsnachweis erbracht haben 3

    Teilnahme an externer Qualitätssicherung nach Landesrecht

    Es wurden keine landesspezifischen, verpflichtenden Qualitätssicherungsmaßnahmen vereinbart.

    Qualitäts- und Beschwerdemanagement

    Strukturiertes Beschwerdemanagement
    Schriftliches Konzept
    Umgang mündliche Beschwerden
    Umgang schriftliche Beschwerden
    Zeitziele für Rückmeldung
    Anonyme Eingabemöglichkeiten von Beschwerden
    Patientenbefragungen
    Einweiserbefragungen
    Zentrale Arbeitsgruppe, die sich zum Qualitätsmanagement austauscht
    Verantwortlich Qualitätsmanagement
    Assistentin der Geschäftsführung im Bereich Qualitätsmanagement Lisa Menken
    Tel.: 0491 / 86 - 2107
    Fax: 0491 / 86 - 2108
    lisa.menken@klinikum-leer.de
    Beschwerdemanagement Ansprechpartner
    Assistentin der Geschäftsführung im Bereich Qualitäts- und Risikomanagement Alexandra Hellweg
    Tel.: 0491 / 86 - 2106
    Fax: 0491 / 86 - 2108
    alexandra.hellweg@klinikum-leer.de
    Beschwerdemanagement Patientenfürsprecher
    Patientenfürsprecher Inselkrankenhaus Borkum Pastor Carsten Wittwer
    Tel.: 04922 / 912712
    patientenfuersprecher@inselkrankenhaus-borkum.de

    Fachabteilungen

    Legende

    Die Ergebnisse zur Weiterempfehlung sowie zu den weiteren Bewertungskriterien stammen aus der Versichertenbefragung der AOKs, der BARMER und der KKH.

    • Längere Balken zeigen höhere Zustimmung an. Der Strich zeigt dabei den Durchschnittswert an.

    • Das Ergebnis liegt über dem Durchschnitt für alle Krankenhäuser.

    • Das Ergebnis liegt unter dem Durchschnitt für alle Krankenhäuser.

    • verfügbar

    • nicht verfügbar

    • Das medizinische Gerät ist 24 Stunden täglich verfügbar.

    • Ergebnis qualitativ unauffällig

    • Ergebnis qualitativ auffällig

    • Bewertung nicht vorgesehen, nicht möglich oder noch nicht abgeschlossen

    • K

      Ergebnis qualitativ unauffällig (siehe Kommentar)

    • K

      Ergebnis qualitativ auffällig (siehe Kommentar)

    • K

      Sonstiges (im Kommentarfeld erläutert)

    • keine Angaben / es liegen keine Daten vor

    Weiterführende Erläuterungen / Hinweise zur Datengrundlage