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Die Filderklinik gGmbH

Im Haberschlai 7
70794 Filderstadt

3 Erfahrungsberichte

  • Rundum gut versorgt, technisch gut ausgestattet, ausführliche Auskünfte

    Ich kam in der Nacht mit starken Bauchschmerzen in die Klinik. Von der Anmeldung bis zur Ultraschall-Untersuchung durch den Arzt der Nachtschicht hat es keine 15 Minuten gedauert. Eine weitere Ultraschall-Untersuchung und eine Endoskopie erfolgten im Laufe des Tages, und schon am nächsten Tag (ein Samstag) konnte ich operiert werden. Drei Tage später ging es mir wieder so gut, dass ich entlassen werden konnte. In diesen fünf Tagen bin ich stetes sehr gut versorgt werden. Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin hat sich mit Namen und Funktion vorgestellt (mit Ausnahme des wortkargen Putzpersonals, aber die haben auch eine andere Aufgabe als Ärzte und Schwestern). Die Aufklärung über die Erkrankung, die Operation und die Folgen waren sehr ausführlich und ohne jeden Zeitdruck. Jede Frage wurde verständlich beantwortet. Alle Schwestern waren stets freundlich und sogar humorvoll. Technisch scheint die Klinik gut ausgestattet zu sein. Sogar das Essen (als ich endlich essen durfte) hat recht gut geschmeckt. Am Entlasstag waren die Papiere sehr schnell fertig, aus anderen Krankenhäusern kenne ich das auch anders. Die TV-Nutzung habe ich nicht beantragt. WLAN war auch im Angebot. Ich bin zwar auch ohne ausgekommen, aber die Internet-Versorgung für das Handy war im Telekom-Netz recht wackelig. Insgesamt war ich mit der Filderklinik hochzufrieden und wenn ich wieder einmal ins Krankenhaus muss, dann würde ich mich jederzeit wieder für die Filderklinik entscheiden.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Patient

    Behandlungsjahr: 2020

    Fachabteilung/ Klinik: Chirurgie

  • Betreuung während/nach Geburt und Fehlgeburt

    Die Geburt meiner Tochter wurde gut begleitet, PDA professionell und innerhalb weniger Minuten und um das Baby wurde sich sehr gut gekümmert. Meine Belange (Schmerzen an der Geburtsnarbe, große Probleme mit dem Stillen) wurden nicht bzw. mit sehr viel zeitlicher Verzögerung ernst genommen oder wollten nicht gesehen werden. Im Entlassbrief steht "wurde voll Stillend entlassen", was sicherlich gut für die werbewirksame "Still-Quote" der Klinik ist. Mit der Realität hatte dies in meinem Fall leider nichts zu tun. Nach einer Fehlgeburt habe ich leider sehr gemischte Erfahrungen in der Klinik gemacht. Erste Reaktion eines Pflegers zur Schwangerschaftswoche "Ach so, so früh..." - als wäre es für die werdenden Eltern in einer frühen Schwangerschaftswoche nicht oder weniger schlimm, ein Kind zu verlieren. Kurz vor und direkt nach der OP hat man sich dann von Seiten Pflegeteam sehr liebevoll um mich gekümmert. ABER - und das macht mir im Nachhinein sehr zu schaffen: Im Gegensatz zu einer anderen Klinik, in der ich später wegen einer weiteren Fehlgeburt war, hat man mir in der Filderklinik nicht gesagt, dass es die Möglichkeit gibt, das Kleine beisetzen zu lassen. Dies nachträglich zu erfahren und dann zu grübeln, was wohl mit dem Winzling geschehen ist (Klinikabfall?) hat mir das Trauern und Abschied nehmen doch sehr erschwert. Von einer Klinik, die sich so groß das Ganzheitliche auf die Fahne schreibt, ist das sehr enttäuschend und bitter. Alles in Allem - leider nie wieder.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Patient

    Behandlungsjahr: 2017

    Fachabteilung/ Klinik: Geburtshilfe

  • Geburt

    Im Januar 2018 habe ich mein Kind in dieser Klinik entbunden. Die Geburt an sich war in Ordnung. Die weitere Behandlung auf der Gyn empfand ich als eine Katastrophe. Erstmal war ich in einem 4Bettzimmer. Sprich mit Baby waren wir 8 Personen. Das ist nicht zumutbar. Dann habe ich ein Familienzimmer mit meinem Mann bekommen was soweit schön und gut war. Ich weiß nicht woran es lag, Aber die Krankenschwestern waren so gut wie nie da und wenn ich einmal geklingelt habe (was vllt einmal war) kam die Krankenschwester erst 1-2h später. Es gab keine Betreuung und auch keine Beratung weswegen mir das stillen schwergefallen ist und mein Baby fast 10% des Geburtsgewixhtes abgenommen hat. Diese wollten dass ich weiterhin da bleibe und das Baby zugefüttert wird. Anstatt mich von Anfang an zu betreuen und zu unterstütze war das Gerede groß nach 3 Tagen. Ich habe mich gegen ärztlichen Rat entlassen und siehe da zu Hause hat alles besser funktioniert und mein Baby hat super zugenommen.

    • Offizielle Stellungnahme des Krankenhauses

      Guten Tag, das tut uns sehr leid, dass Sie eine solche Erfahrung machen mussten. Das Problem, dass spontane Geburten sich nicht planen lassen, führt immer wieder dazu, dass es zur Überbelegung im Entbindungsbereich und auf der Wochenstation kommt, und infolge dessen zu relativer Personalknappheit. Dass dies der Fall war, zeigt die Tatsache, dass Sie in einem 4-Bett-Zimmer lagen. Normalerweise gibt es das nicht. Trotzdem hätte Ihre Betreuung sicher besser sein müssen. Das Stillen und die dafür erforderliche Betreuung sind uns ein besonderes Anliegen. Wir können es uns nur durch krankheitshalber zusätzliche Mitarbeiterverknappung erklären. Erfreulich ist, dass es bei Ihnen zu Hause doch noch gut geklappt hat. Wir wünschen Ihnen und Ihrem Kind alles Gute. Viele Grüße Das Filderklinik-Team

    Patient

    Behandlungsjahr: 2018

    Fachabteilung/ Klinik: Geburtshilfe