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Kath. Marienkrankenhaus gemeinnützige GmbH

Alfredstraße 9
22087 Hamburg

1 Erfahrungsbericht

  • Prostataentfernung

    Auf der Home Page der urologischen Abteilung des Marienkrankenhauses wird mit folgendem Text geworben: Die Operation hat das Ziel, den Tumor Kontinenz- und potenzerhaltend zu entfernen. Mithilfe modernster Technik, beispielsweise durch das Wasserstrahlskalpell, können Potenznerven geschont werden. Durch Kompetenz und langjährige operative Erfahrung erreichen wir eine stetige Verbesserung der Ergebnisse bei Kontinenz und Potenz nach der radikalen Operation (Prostatektomie). Damit kann eine höhere Lebensqualität nach Heilung der Tumorerkrankung erreicht werden. Dieses, so wie das familiäre Erscheinungsbild der Klinik haben mich überzeugt, mich hier operieren zu lassen. Bei der Operation wurden beide Gefäßnervenstränge (die zur Erhaltung der Potenz nötig sind)entfernt obwohl sie nicht vom Karzinom befallen waren. Das Resultat dieses Fehlers ist die endgültige Impotenz. Diese Fehlentscheidung führt bei mir zu sehr starken psychischen Belastungen. Ich schlafe sehr schlecht, werde nachts wach, kann nicht mehr einschlafen. Die auf der Home Page versprochenen Zusagen wurden in keiner Weise eingehalten was für mich ein großer Vertrauensbruch ist. Auch 4 Monate nach der Operation bin ich immer noch inkontinent. Mehr und mehr kommt bei mir die Vermutung auf, dass bei der Operation auch der Harnschließmuskel verletzt wurde. Ich bin als lebensfroher und vitaler Mann in das Krankenhaus gegangen und habe es als seelischer Krüppel verlassen.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Patient

    Behandlungsjahr: 2019

    Fachabteilung/ Klinik: Urologische Klinik