zurück zur Ergebnisliste

Bergmannsheil und Kinderklinik Buer GmbH

Schernerweg 4
45894 Gelsenkirchen

2 Erfahrungsberichte

  • Hohe Fernseh-/Telefongebühren

    Die Kosten für Fernsehen bzw. Telefon am Bett bezeichne ich als unmoralisch. Würde nur das Telefon bezahlt werden müssen, dann könnten Patienten darauf verzichten und ein Mobiltelefon nutzen. Das Krankenhaus nimmt aber 3,90 pro Tag für eine Fernseh-/Telefonkarte. Ist das Guthaben abgelaufen, dann kann man die Patienten auch nicht von außen erreichen. Selbst wenn man nur Fernsehen nutzen möchte, ist die Karte zu benutzen. Ich finde das eine Unverschämtheit, weil ein Krankenhaus für die meisten Menschen nun mal keine Abwechslung bietet, außer das Fernsehen. Wenn ich bedenke, wie wenig Geld man z.B. ALG2- oder Sozialgeldbeziehern pro Tag zugesteht, dann kann ich über diesen Wucher nur den Kopf schütteln. Außerdem sind Aufladungen nur in gerade, großen Beträgen möglich, also 10,- Euro oder 20,- Euro. Man kann zwar direkt am "Multimediafernseher" eine Aufladung per Kreditkarte durchführen, aber auch gelten die gleichen "Gebührensätze". Zuerst gibt man also dem Krankenhaus einen Kredit und wird dann hinsichtlich der Gebühren ordentlich gemolken.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Angehöriger

    Behandlungsjahr: 2017

    Fachabteilung/ Klinik: Klinik für Innere Medizin und Kardiologie

  • Erhebliche sprachliche Barrieren und Defizite

    Ein Angehöriger gelang in den Genuss eines stationären Aufenthaltes in dem Krankenhaus, weil der Verdacht auf "Herzkasper" bestand. Nach ca. 10-tägigem Herumprobieren wurde der Bauchraum geröntgt. Am Nachmittag eröffnete ein Arzt dem Patienten in sehr kurzen und knappen Worten, dass es sich um ein "Nierenkarzinom" handeln würde. Die entsprechenden psychischen Auswirkung der Diagnose bei Patient und Angehörigen kann man sich denken. Der Arzt ist zumindest bei den Patienten im Zimmer schon vorher dadurch aufgefallen, dass er besonders leise sprach und unverständlich war. Unverständlich hinsichtlich der Sprache. Er rang förmlich nach passenden, deutschen Worten und machte nicht den Eindruck, die Patienten zu verstehen. Nachdem an dem Abend einige Tränen vergossen wurden, eröffnete eine Oberärztin am nächsten Morgen, dass es sich nicht um einen bösartigen Tumor handelt, sondern etwas anderes ist, was man u.U. nur beobachten muss. Abgesehen davon, wusste der Arzt nicht einmal, dass eine Etage tiefer ein uroonkologisches Tumorzentrum eingerichtet ist. Nicht nur ich finde, dass sich der Arzt sehr empathielos verhalten hat. Dem Krankenhaus ist vorzuwerfen, Personal an die Patienten zu lassen, welches erhebliche kommunikative Defizite aufweist. Ich nenne das grob fahrlässig - eine entsprechende offizielle Beschwerde wird folgen.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Angehöriger

    Behandlungsjahr: 2017

    Fachabteilung/ Klinik: Klinik für Innere Medizin und Kardiologie