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Ev. Krankenhaus Castrop-Rauxel

Grutholzallee 21
44577 Castrop-Rauxel

2 Erfahrungsberichte

  • Sprachprobleme

    Positiv beeindruckt hat mich das Personal am Empfang und in der Pflege. Überraschend freundlich, professioneller Eindruck und auffällig fleißig. Negativ blieben mir einzelne Aspekte bei den Mediziner im Gedächtnis. Ein wirklich großes Problem waren der kommunikative Austausch. Hätte ich arabisch sprechen können, wäre ich wahrscheinlich eher und besser verstanden worden. Es sei auch mal dahingestellt, wie sinnvoll es ist, mit abenteuerlich gebrochenem Deutsch eine Anamnese ausgerechnet in einer Notaufnahme durchzuführen... Dann wurde mir nach der Aufnahme auf die Station mitgeteilt, was man alles an Untersuchungen für die nächsten Tage plane. Aus dem beachtlichen Programm wurden dann ganze zwei Vorhaben realisiert, was irgendwie seltsam wirkt. Wirklich schlimm waren aber die "Patientengespräche", in denen einem eigentlich NICHTS gesagt wird - und die durch die Sprachprobleme ebenfalls eher erschwert werden. Allerdings muss man das auch relativieren. Es scheint auch darauf anzukommen, welche Fachrichtung bzw. Station zuständig ist. Beim EKG und auf einer andere Station herrschten z.B. Freundlichkeit und Interesse; es wurde erklärt und gab auch keine Verständigungsprobleme. Das Essen war in Ordnung, teilweise sogar richtig gut. Nett: Trinkwasserspender auf dem Gang, Tee im Gemeinschaftsraum.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Patient

    Behandlungsjahr: 2020

    Fachabteilung/ Klinik: Innere Medizin

  • Chaos pur, Kommunikative Katastrophe

    Ich war im Verlauf der letzten 3 Jahre mehrmals im EvK Castrop-Rauxel und die Erfahrungen, die ich dort machen durfte, sind wirklich gruselig. Die Menge an Pflegepersonal pro Station ist kaum der Rede wert, die ärztliche Versorgung erfolgt durch zumeist )(fremdsprachliche) Assistenzärzte, die Kommunikation innerhalb und zwischen dem Krankenhaus und dem Patienten ist derart unstrukturiert, dass zwischen der morgendlichen Visite und dem 2 Stunden später erfolgten Arztgespräche keine Informationsweitergabe erfolgt ist und der Arzt somit nichts von dem Ergebnis der Visite weiß. Die Schwestern der Mittagsschicht haben keinerlei Kenntnis von den Patientenbelangen der Frühschicht, die Termine, die Absprachen, die Weiterbehandlung, nichts ist von einer Schicht zur nächsten übertragen und übermittelt worden. ABER es geht noch vieeeeeel gruseliger, denn das sog. "Entlassmanagement" für das sich das Krankenhaus selbst und oft lobt, findet de facto gar nicht statt. Mir wurde ein ICM eingesetzt, zur Überwachung nach Synkopen. Allerdings hat die Überwachung niemals stattgefunden, da ich zwar die Daten übertragen hatte mit Hilfe des Geräts, aber sie wurden nicht ausgewertet, weil man "vergessen" hatte, dass ich solche ein Gerät hatte. Auch wurde "vergessen", dass das Gerät auch wieder explantiert werden muss, wenn die Batterie leer ist. Leider ist der Platz hier zu klein, um alle Ereignisse aufzuführen, aber ich kann nur dringend von diesem kaputt gesparten Krankenhaus abraten!!!

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Patient

    Behandlungsjahr: 2019

    Fachabteilung/ Klinik: Innere Medizin