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Vivantes Ida-Wolff-Krankenhaus

Juchaczweg 21
12351 Berlin

1 Erfahrungsbericht

  • Mängel bei Entlassungsmanagement, Kommunikation und Pflege

    Meine Mutter wurde hier nach einem Schlaganfall behandelt. Sie war vorher bereits dement und kaum beweglich. Ziel der Behandlung war laut Auskunft des überweisenden KH eine Rehabilitation, bzw. die Wiedererlernung möglichst vieler Fähigkeiten (schlucken, sprechen etc.). Leider war man im Krankenhaus nicht in der Lage Auskunft über diese Maßnahmen zu erteilen und wurde auf die einzelnen Therapeuten verwiesen. In den Gesprächen wurde meist nur über die akute Situation (Lungenentzündung) geredet, nicht aber über die Perspektiven oder das Gesamtbild. Die Pflegerische Situation war unzureichend. Über die 3 Wochen Aufenthalt wurde nicht ein einziges Mal Haare gewaschen. Die Verlegung sowohl bei der Einlieferung als auch beim Rücktransport ins Pflegeheim verlief chaotisch. Einlieferung (fällt ggf. auf das andere Krankenhaus [...] zurück): stundenlanges Warten im Rollstuhl, nur in die Bettdecke eingewickelt. Ankunft vormittags statt Nachmittags wie angeblich angekündigt. Auch dort lange Wartezeiten, da das Bett noch nicht frei war. Verlegung ins Pflegeheim: Das Pflegeheim bemerkte einen nicht gespülten Urin-Katheter, im Schlauch der Magensonde (PEG) stand noch Nahrung. Arztbrief: Keine Anordnung eines Beatmungsgerätes. Stattdessen wurde vom KTW Personal mündlich darauf hingewiesen, dass sie Sauerstoff benötigt. Vom Krankenhaus kam bis zum nächsten Tag keine Antwort. Es musste ad hoc vor Ort ein Gerät beschafft werden und der Hausarzt eingeschaltet werden.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Angehöriger

    Behandlungsjahr: 2019

    Fachabteilung/ Klinik: Geriatrie