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Kliniken der Stadt Köln gGmbH - Krankenhaus Holweide

Neufelder Straße 32
51067 Köln

5 Erfahrungsberichte

  • Entteuschtung

    Unsere Tochter wurde nach erfolglosen Versuchen kurzfristig an Ambulante Hilfe zu kommen in KJP eingeliefert. Zu unserer Enttäuschung blieb eine intensive therapeutische Betreuung, die unsere Tochter so dringend gebraucht hätte, aus. Sie wurde zwischen den Stationen und Ärzten hin und her gereicht. Es war ihr unmöglich zu einem Arzt vertrauen aufzubauen. Die Kommunikation unter den Stationen ist ebenfalls mangelhaft. Auch uns wurde nicht geholfen mit ihr eine Kommunikation wieder aufzubauen. Es hieß immer „Ich kenne ihre Tochter ja jetzt erst seit einer Woche und kann noch nicht viel sagen.“ Was sich ständig wiederholte, da sich die zuständigen Ärzte änderten. Wir sind völlig allein gelassen worden und können niemandem empfehlen sein Kind dort hin zu schicken. Auch andere Eltern berichtete uns von ähnlichen Erfrahrungen. Das Krankenhaus versteht sich nur als Auffangbecken und erweckt den Eindruck, die Kinder einfach nur möglichst schnell wieder loswerden zu wollen. Hier steht Durchsatz nicht Hilfe im Vordergrund.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Angehöriger

    Behandlungsjahr: 2019

    Fachabteilung/ Klinik: keine Angabe

  • Gute Erfahrung

    Bin mit 63 Jahren zum ersten Mal als Patient in einem Krankenhaus gewesen. Das gesamte Personal war sehr nett und zugewandt. Ich fühlte mich auch medizinisch kompetent beraten und gut aufgehoben. Nach Diagnose eines Darmpolypen in einem anderen Krankenhaus ging ich auf Anraten der Hausärztin zur Entfernung des Polypen nach Holweide. Dort scheint man gründlicher zu arbeiten: Es wurden sechs (!) Polypen entfernt! Leider gibt es auch eine Schattenseite: die Zimmer sind jeweils zwei Dreibettzimmer mit je einem Waschbecken, die sich dann eine Toilette und eine Dusche teilen. Trotzdem würde ich wieder dieses Krankenhaus wählen, weil ich mich medizinisch und menschlich gut aufgehoben fühlte.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Patient

    Behandlungsjahr: 2018

    Fachabteilung/ Klinik: Medizinische Klinik

  • Behandlungsverlauf im Rahmen einer Darmoperation

    Einlieferung [..]16; Darm-OP (minimalinvasiv) Teilresektion; plötzlich Schmerzen /Fieber; undichte vernähte Darmstelle; Not-OP; großer Bauchschnitt + künstlicher Darmausgang. Nach intensiv Verlegung in normales isoliertes (Krankenhauskeim) Zimmer; Einsatz Vakuumpumpe wegen Wundsekret in Narbe. Etwas überraschend trotz großer nicht verschlossener Bauchnarbe Entscheidung Verlegung [..]., in Geriatrie zwecks Weiterbehandlung + Frührehabilitation in KH [..] + Entfernung der Vakuumpumpe. Dortige Aufnahme: überrascht wegen Narbe und der Überstellung dort hin. Ergebnis: Weiterbehandlung nicht möglich. Verlegung in das KH [..] dort unter Vollnarkose = 3. OP (vernähen der großen Narbe). Dann zurück in das [..]KH; vermutlich Ende nächster Woche Weiterleitung in Reha-Maßnahme. Meine Schwiegermutter befindet sich mittlerweile physisch + psychisch in einem als desolat zu bezeichnenden Zustand. Habe das Gespräch mit der Klinik Holweide gesucht und an exponierter Stelle auch ausführlich führen können „…Fehler seien nicht passiert…“. Ich möchte ausdrücklich betonen, dass ich Fehler nicht unterstelle, aber diese auch nicht ausschließen kann. Unstrittig: Behandlungsverlauf nicht optimal. Ein aktueller Blick in Portale wie www.weisse-liste.de, wo eine Weiterempfehlungsrate von nur 73% (Durchschnittswert 82%) zu lesen ist, verstärkt leider nicht unser Vertrauen in das Krankenhaus Holweide.“

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Angehöriger

    Behandlungsjahr: 2016

    Fachabteilung/ Klinik: Chirurgische Klinik; Viszeral-, Unfall- & Thoraxchirurgie

  • Licht und Schatten

    Zuerst muss man sagen, dass das Personal mit so das netteste Personal ist (ink. Ärzte), was ich je gesehen habe und ich war schon in ca. 8 verschiedenen Krankenhäusern. Die Behandlungsräume sind sehr sauber. Nur die Zimmer sind sehr alt. 6 Personen teilen sich eine Toilette und Dusche, was eine Katastrophe ist, finde ich. Das Essen ist auch sehr durchwachsen. Mal ist es gut und mal miserabel. Ich habe sehr oft hungern müysen. Man achtet sehr wenig auf die Patienten, weil das Personal total überlastet zu sein scheint. Auf ca. 20 Quadratmeter liegen 3 Patienten sehr eng beieinander. Wenn man nur operiert werden soll und nach ca. 3 bis 4 Tagen wieder raus kann, ist es vielleicht noch ok, aber darüber hinaus hat es nichts mehr mit den heutigen Komfortstandards zu tun. Deshalb kann ich es nur bedingt empfehlen.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Patient

    Behandlungsjahr: 2016

    Fachabteilung/ Klinik: Medizinische Klinik

  • Hygiene, Ablauf

    Mein erster Besuch/stationärer Aufenthalt war bereits 2014. Leider musste ich damals schon einige Mängel feststellen. Was aber noch schlimmer ist, das bei meinem erneuten Aufenthalt zwei Jahre später, also 2016, sich nichts geändert hat. Im Gegenteil. Man hat einen Termin zur stionären Aufnahme. Erscheint zu diesem Termin und muss feststellen, dass noch kein Zimmer frei ist. Die Aufnahme der Patientendaten, sowie Blutentnahme, Aufklärungsgespräche, Aufnahme der Mahlzeiten... werden auf dem Flur erledigt. Eventuell ist gegen Mittag oder aber auch erst am Nachmittag dann endlich ein Zimmer frei. Dann muss man sich mit Personen (Frauen und Männer) gemischt eine Toilette/Dusche teilen. Die nicht wirklich einladend sind. Bedenke auf dieser Station liegen auch Personen die Abführmittel nehmen müssen wegen ihrer Untersuchung. Die Krönung musste ich dann diese Jahr erleben. Das ich nach meinem Eingriff auf dem Flur abgestellt wurde weil immer noch kein Zimmer frei war. Und ich war kein Einzelfall. Dies sind nur einige Punkte.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Patient

    Behandlungsjahr: 2016

    Fachabteilung/ Klinik: Medizinische Klinik