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Universitätsklinikum Bonn

Venusberg-Campus 1
53127 Bonn

3 Erfahrungsberichte

  • Aufenthalt auf der Station Baltin (Psychosomatik)

    Ich war 2019 Patient der Station Balint mit einer Angststörung und depressivem Erscheinungsbild. Es ist schwer zu vermitteln, wie sehr mir der 7-wöchige Aufenthalt geholfen hat und die damit einhergehenden Veränderungen in fast allen Lebensbereichen. Zunächst kurz zur Ausstattung: Die Station ist sehr klein und modern eingerichtet. Alle Zimmer, wie auch der große Gemeinschaftsraum sind sehr hell und offen gestaltet. Die Station ist des Weiteren am Waldrand gelegen und mit einer ausladenden Terrasse versehen, sodass man auch viel Zeit an der frischen Luft verbringen kann. Zur Therapie: Die Therapie setzt sich aus verschiedenen Elementen (Gruppen- und Einzelgesprächstherapie, Gestaltungstherapie, Körperwahrnehmung und -bewegung etc.), die sich zu einem guten Konzept zusammenfügen. Hierbei ist die Chance sehr groß, dass jede/r ihren/ seinen passenden Ansatz finden kann. Das Personal ist aber wohl das stärkste Argument für einen Aufenthalt auf der Station Balint. Besonders die individuelle und intensive Auseinandersetzung mit den PatientInnen erlaubt ein schnelles Ankommen und Öffnen. Ich hatte zu Anfang oft Angst Bedürfnisse zu äußern oder Kontakt aufzunehmen, doch diese Hemmschwelle wurde mir schnell genommen. Besonders das Konzept einer/ eines Bezugsschwester/ -pflegers für die einzelnen PatientInnen ist zu loben. Ich kann die Station jedem/ jeder empfehlen der oder die eine Pause aus dem Alltag braucht, um Selbstfürsorge zu üben und wirklich an sich zu arbeiten.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Patient

    Behandlungsjahr: 2019

    Fachabteilung/ Klinik: Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Zentrum für Innere Medizin)

  • Fachbereich Allergologie

    Das schlechteste was wir je in einer Klinik erfahren mussten: Januar 2020 : Überweisung des Hautarztes wegen hochgradiger allergischer Reaktionen im Rachenbereich. Bedrohliche Blasenbildung mit Atembeeinflussung. DRINGENDE allergologische Ursachen Bestimmung erforderlich!! Kontakt zur Uniklinik: - die sehr freundliche Dame des Empfangs am Gebäude Eingang teilt bei Anruf mit, dass Terminvergabe nur bei persönlicher Vorsprache erfolgt - am nächsten Tag, nach pünktlicher 1 stündiger Anfahrt und fast 2 stündigem Warten wurde uns gesagt, dass die Dame für Terminvergabe nicht im Haus wäre. Man solle anrufen um einen Termin zu erhalten (??). - nächster Tag: Kein Telefonanschluss wegen Systemfehler, 5 mal erfolglos versucht. Es wurde dann von der Dame des Empfangs, ebenfalls erfolglos und trotz grosser Mühe, versucht einen verantwortlichen Ansprechpartner zu vermitteln. Niemand war zuständig.Stattdessen wurden wir an die Zahnklinik Bonn verwiesen. Keine Zuständigkeit. - mit schriftlicher Emailanfrage in sehr detailiertem Umfang und Darstellung der ärztlichen Dringlichkeit sofort reagiert. Mit der dringenden Bitte um Rückantwort. - nach 3 (drei) Wochen ohne irgendeine Reaktion schreibt die Klinik, man habe einen Termin in weiteren 4 (vier) Wochen reserviert Eine UNVERSCHÄMTHEIT ! die keine Ausnahme darstellt. Siehe die vielfältigen Patientenberichte in den Internet Foren. Eine verantwortungsbewusste Hautarztpraxis hat frühzeitig Schlimmeres verhindert !

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Patient

    Behandlungsjahr: 2019

    Fachabteilung/ Klinik: Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie

  • Chaotisch und unorganisiert

    Bereits die Anfahrt und das Suchen nach einem Prakplatz ähnelt einem Spiessrutenlaufen. Kein Parkplatzmanagement. Offenbar viel zu wenige Parkplätze für Patienten/Besucher! Die gesamte Ausschielderung ist verwirrend und chaotisch. Wir mussten zum Notfall. Keine automatischen Türen (!) Unfreundliche Begrüßung im Dragonertonfall. Ganze Organisation scheint ineffizient zu sein. Man wird x-mal vom Untersuchungsraum in den Wartebereich verschoben. Kein eigentlicher Triageraum wie wir das aus anderen Krankenhäusern kennen. Alle klagen über Personalmangel..., die behandelnden Ärzte sind froh, wenn die Angehörigen die Verschiebung der Patienten machen, da dies die Abläufe beschleunigt... Man muss alles mögliche an DatenschutzPapierkram unterschreiben, aber am Notfall Empfang telefonieren die Damen so laut, dass alle alles mithören können...vom Namen Geburtsdatum bis hin zum Befund.... :-(( Der Wartebereich der Radiologie hat den Charm eines Güterbahnhofes und wird runtergekühlt wie ein Schlachthaus - und das im Winter....wer bis jetzt noch gesund war hat sich spätestens jetzt eine Lungenentzündung geholt. Das Krankenhaus ist ein drastischer Beweis dafür, dass man sich offenbar von dem Konzept verabschiedet hat, dass Menschen Menschen heilen und behandeln. Die gesamten Strukturen kreieren nichts worin man sich auch nur halbwegs wohl fühlen kann - was dann auch die mehrheitliche Übellaunigkeit des Personals erklären dürfte.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Angehöriger

    Behandlungsjahr: 2018

    Fachabteilung/ Klinik: keine Angabe