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Marien-Hospital Erftstadt-Frauenthal

Münchweg 3
50374 Erftstadt

2 Erfahrungsberichte

  • Mangelnde Versorgung im Marien-Hospital Erftstadt am Wochenende

    Kopie meines Schreibens an die Leitung des Krankenhauses (gekürzt, ohne Namen) ... Meine 85-jährige Mutter wurde an einem Donnerstag mit akuter Lungenentzündung und Dehydrierung eingeliefert. Sie wurde mit einem Rettungswagen vom Heim in die Ambulanz des 120m (Fahrstrecke!) entfernten Klinikums gefahren. Wir fanden sie am nächsten Tag gegen 9:30 verwirrt vor. Die Braunüle schien sie in einem Demenzschub herausgezogen zu haben. Das ausgetretene Blut war bereits getrocknet, der Vorfall lag also schon einige Zeit zurück. Wir wiesen dann das Pflegepersonal darauf hin, es war ihm noch nicht bekannt. Als die Braunüle entfernt wurde, war die erste Tagesdosis Antibiotikum noch nicht durchgelaufen. Eine Literflasche Kochsalzlösung hing schon bereit. Meine Mutter ist – wie viele ihres Alters – äußerst trinkschwach. Wir konnten sienur dazu zu bringen, einen halben Liter Wasser zu trinken. Das Pflegepersonal gab die Auskunft, dass es weder befugt noch dazu ausgebildet ist, Braunülen selber zu setzen, das müsse ein Arzt tun. Es gäbe aber an diesem Tag nur eine Ärztin, die für alle Stationen mit fast 120 Betten und für die Ambulanz zuständig sei. Diese war aber stets voller Patienten und hatte Priorität. Als wir die Station um 18:30 verließen, hatte noch kein Arzt das Zimmer betreten. In Summe fehlten meiner Mutter damit 2 ½ Dosen Antibiotikum und mindestens 2 Liter Flüssigkeit. Sie wurde als geheilt entlassen, scheint jetzt aber erstmals ihre Lebensgeister aufzugeben.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Angehöriger

    Behandlungsjahr: 2016

    Fachabteilung/ Klinik: keine Angabe

  • Inkompetenz

    Meine Frau wurde aufgrund Herzflimmern eingeliefert. Die Kardiologie hat meiner Frau sehr gut geholfen. Sie war zeitweise als 4. Patientin in einem 3-Bettzimmer untergebracht. Meine Frau war schwer Krebskrank mit einer sichtbaren Metastase im Unterbauch, was mit sehr starken Schmerzen verbunden ist. Eines Nachts um ca. 2:00h hat sich meine Frau über die Rufanlage gemeldet. Die Nachtschwester erschien und teilte ihr mit, sie würde gleich kommen. Erst nach Stunden!!! erschien sie wieder und gab meiner Frau ein Schmerzmittel in flüssiger Form, was meine Frau unmittelbar nach der Einnahme ausgebrochen hat. Hierrüber informierte meine Frau die Nachtschwester, sie gab meiner Frau zur Antwort, sie müsse erst einen Arzt fragen, welches Schmerzmittel man ihr noch geben könnte. Bei meinem Erscheinen um 10:30h fand ich meine Frau mit schmerzverzerrtem Gesicht und gekrümmter Haltung im Bett vor. Erst auf meinem massiven Druck hin, wurde ihr endlich ein entsprechendes Schmerzmittel gegeben. Aufgrund meiner massiven Beschwerde, stand auf einmal ein Arzt mit seinem Assistenten im Zimmer. Ich habe gelernt, mich meinem Gegenüber vorzustellen, aber das hatte dieser Arzt nicht für nötig gehalten, denn er war der Chefarzt, als ich ihn fragte, wer er denn ist. Wenn der Stationsarzt meine Frau fragt, warum sie eingeliefert wurde und wie alt sie ist, ist dieser Arzt völlig inkompetent. Dieses Krankenhaus kann ich nicht empfehlen, was mir viele andere Patienten bestätigten.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Angehöriger

    Behandlungsjahr: 2016

    Fachabteilung/ Klinik: Innere Medizin