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1 Erfahrungsbericht

  • Drei wöchiger Aufenthalt mit Depression, Borderline

    Ich kam mit der Diagnose Depressionen und latenter Suizidalität auf Empfehlung meines Hausarztes und meiner Psychologin nach 3 Wochen Wartezeit in die Heines Klinik. Zu Beginn fühlte ich mich dort sehr fremd und es wurde einem wenig erklärt. Insbesondere der Therapieplan war unverständlich aufgelistet. Es sind nicht nur viele Therapien ausgefallen, sondern waren auch sehr oberflächlich und zeitlich sehr begrenzt. Engagement hat man nur bei Einzelnen Mitarbeitern feststellen können (beispielsweise das Reinigungspersonal). Nachdem es einen Vorfall mit einer Patientin gab, wurde ich disziplinarisch entlassen, ohne dass ich mich zu dem Vorfall äußern durfte. Meiner Meinung nach eine Frechheit. Zudem war es nicht möglich seine Meinung bzw Anregungen und Verbesserungsvorschläge zu äußern. Man sagte mir diese kritische Denkweise sei ein Teil meines Krankheitsbildes ( zu dem Zeitpunkt war ich den zweiten Tag da.. nicht schlecht wenn man so schnell eine eigene Diagnose stellen kann). Ich verließ die Klinik also mit einem schlechten Gefühl, da ich mich dort missverstanden und nicht wertschätzend aufgenommen wurde. Schade, 3 wochen verschenkt.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Patient

    Behandlungsjahr: 2017

    Fachabteilung/ Klinik: Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik