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Evangelische Elisabeth Klinik

Lützowstraße 26
10785 Berlin

2 Erfahrungsberichte

  • Lähmung verursacht

    Nach einer Fuß-OP (Hallux valgus) in diesem Krankenhaus wurde ich weder vom Operateur selbst noch vom Chefarzt untersucht und am 3. Tag mit kollosalen Schmerzen entlassen. Selbst eine Woche später wollte man mir in der Notaufnahme der Klinik nicht glauben, dass etwas nicht in Ordnung ist. Im Gegenteil: Erst vollte eine junge Assistenzärztin an meinem frisch operierten Fuß mit Draht & Schraube drin einen Krafttest machen, dann wurde eine andere Ärztin mir gegenüber laut! Erst drei Wochen später stellte sich heraus, dass ich gelähmt bin - was mit einem qualvollen CRPS einherging. Und das lässt sich bestimmt nicht mit Iboprofen behandeln, wie sie es mir in der Notaufnahme empfohlen haben! Gut empfand ich die klar strukturierte Aufnahme. Schlecht war in meinem Fall, als "letzter Fuß" des Tages unters Messer gekommen zu sein. Denn auch wenn eine Peroneuslähmung bei Vorfuß-OPs vorkommen kann, liegt es am hauptverantwortlichen Chirurg, dieses Risiko zu kennen und die Lagerung des Patienten zu kontrollieren - etwas, das bei meiner OP keiner gemacht zu haben scheint! Das post-operativ keine Untersuchung stattgefunden hat, ist meiner Ansicht nach ein großer Fehler. Und auch, dass in der Notaufnahme anscheinend meine Patientenakte gar nicht konsultiert wurde, bevor sich jemand an operierten Gliedmaßen zu schaffen macht. Freundlichkeit und Zuhören anstatt ins Wort fallen & laut werden in der Rettungsstelle hätten mir persönlich wahrscheinlich wochenlange Extremschmerzen erspart.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Patient

    Behandlungsjahr: 2019

    Fachabteilung/ Klinik: Unfallchirurgie

  • Behandlung von Morbus Crohn

    Anfang 2016 hatte ich meinen zweiten Schub von Morbus Crohn. Das Elisabeth Krankenhaus war das nächste von meiner Wohnung aus. Bzgl. der Kost konnte man sich nicht auf meine Krankheit einstellen, so dass ich sehr fettiges Essen erhielt. Auch erhielt ich nicht die richtigen Medikamente zur Behandlung eines Schubes. Zum Glück habe ich einen Arzt in der Familie, der mich nach drei Tagen aus dem Krankenhaus holte und in ein anderes brachte.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Patient

    Behandlungsjahr: 2016

    Fachabteilung/ Klinik: Innere Medizin