nordBLICK Augenklinik Bellevue GmbH

Lindenallee 21/23
24105 Kiel

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Allgemeine Informationen zum Krankenhaus

Gesamtbettenzahl des Krankenhauses 18
Vollstationäre Fallzahl 2733
Teilstationäre Fallzahl 7921
Ambulante Fallzahl 3106
Akademische Lehre
Ausbildung in anderen Heilberufen
Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung
Stationäre BG-Zulassung
Versorgungsverpflichtung Psychiatrie
Name des Krankenhausträgers nordBLICK Augenklinik Bellevue GmbH
Art des Krankenhausträgers privat
Institutionskennzeichen / Standortnummer 260102695-00

Ansprechpartner und Kontakt

Verantwortlich Krankenhausleitung
Geschäftsleitung Dipl.-Kfm. Dipl.-Volksw. Tim Herbst
Tel.: 0431 / 301084567
E-Mail: t.herbst@nordblick.de
Ärztliche Leitung
Leitender Arzt Dr. med. univ. Markus Pölzl
Tel.: 0431 / 301080
E-Mail: m.poelzl@nordblick.de
Pflegedienstleitung
Leitung Station Merle Jensen
Tel.: 0431 / 301087010
E-Mail: m.jensen@nordblick.de
Pflegedienstleitung
Leitung Station Melanie Simonowski
Tel.: 0431 / 301087010
E-Mail: m.simonowski@nordblick.de
Verwaltungsleitung
Leitung Finanzbuchhaltung Dipl.-Kfm. Dipl.-Volksw. Tim Herbst
Tel.: 0431 / 301080
E-Mail: t.herbst@nordblick.de
Verantwortlich Erstellung Qualitätsbericht
QMB Dennis Marquardt
Tel.: 0431 / 30108 - 693
Fax: 0431 / 30108 - 24
E-Mail: d.marquardt@nordblick.de

Leistungsspektrum

Die häufigsten Hauptbehandlungsanlässe

H25: Grauer Star im Alter - Katarakt
Anzahl: 4610
Anteil an Fällen: 34,0 %
H35: Sonstige Krankheit bzw. Veränderung der Netzhaut des Auges
Anzahl: 2571
Anteil an Fällen: 19,0 %
H52: Störung der Einstellungsfähigkeit (Akkomodation) bzw. der Brechungsfähigkeit (Refraktion) des Auges, z.B. Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit
Anzahl: 1241
Anteil an Fällen: 9,2 %
H40: Grüner Star - Glaukom
Anzahl: 952
Anteil an Fällen: 7,0 %
H26: Sonstiger Grauer Star
Anzahl: 507
Anteil an Fällen: 3,7 %
E14: Vom Arzt nicht näher bezeichnete Zuckerkrankheit
Anzahl: 452
Anteil an Fällen: 3,3 %
H02: Sonstige Krankheit bzw. Veränderung des Augenlides
Anzahl: 429
Anteil an Fällen: 3,2 %
H33: Netzhautablösung bzw. Netzhautriss des Auges
Anzahl: 427
Anteil an Fällen: 3,1 %
Z96: Vorhandensein von anderen eingepflanzten Fremdteilen (Implantaten), die eine bestimmte Funktion im Körper erfüllen
Anzahl: 280
Anteil an Fällen: 2,1 %
H18: Sonstige Krankheit oder Veränderung der Hornhaut des Auges
Anzahl: 276
Anteil an Fällen: 2,0 %
H27: Sonstige Krankheit bzw. Veränderung der Augenlinse
Anzahl: 240
Anteil an Fällen: 1,8 %
H00: Gerstenkorn bzw. Hagelkorn
Anzahl: 238
Anteil an Fällen: 1,8 %
H34: Verschluss einer Ader in der Netzhaut des Auges
Anzahl: 210
Anteil an Fällen: 1,6 %
D23: Sonstige gutartige Tumoren der Haut
Anzahl: 167
Anteil an Fällen: 1,2 %
H43: Krankheit bzw. Veränderung des Glaskörpers des Auges
Anzahl: 155
Anteil an Fällen: 1,1 %
H04: Krankheit bzw. Veränderung des Tränenapparates
Anzahl: 124
Anteil an Fällen: 0,9 %
H50: Sonstiges Schielen
Anzahl: 82
Anteil an Fällen: 0,6 %
C44: Sonstiger Hautkrebs
Anzahl: 56
Anteil an Fällen: 0,4 %
H11: Sonstige Krankheit bzw. Veränderung der Bindehaut des Auges
Anzahl: 54
Anteil an Fällen: 0,4 %
H21: Sonstige Krankheit bzw. Veränderung der Regenbogenhaut (Iris) oder des Strahlenkörpers des Auges
Anzahl: 51
Anteil an Fällen: 0,4 %

Die häufigsten Operationen und Prozeduren (OPS)

5-984: Mikrochirurgische Technik
Anzahl: 6104
Anteil an Fällen: 18,6 %
5-986: Minimalinvasive Technik
Anzahl: 5649
Anteil an Fällen: 17,2 %
5-149: Andere Operationen an der Linse
Anzahl: 5559
Anteil an Fällen: 17,0 %
5-144: Extrakapsuläre Extraktion der Linse [ECCE]
Anzahl: 4868
Anteil an Fällen: 14,8 %
5-983: Reoperation
Anzahl: 2844
Anteil an Fällen: 8,7 %
5-156: Andere Operationen an der Retina
Anzahl: 2564
Anteil an Fällen: 7,8 %
5-985: Lasertechnik
Anzahl: 720
Anteil an Fällen: 2,2 %
5-154: Andere Operationen zur Fixation der Netzhaut
Anzahl: 663
Anteil an Fällen: 2,0 %
1-220: Messung des Augeninnendruckes
Anzahl: 547
Anteil an Fällen: 1,7 %
5-158: Pars-plana-Vitrektomie
Anzahl: 501
Anteil an Fällen: 1,5 %
5-091: Exzision und Destruktion von (erkranktem) Gewebe des Augenlides
Anzahl: 436
Anteil an Fällen: 1,3 %
5-133: Senkung des Augeninnendruckes durch Verbesserung der Kammerwasserzirkulation
Anzahl: 318
Anteil an Fällen: 1,0 %
5-142: Kapsulotomie der Linse
Anzahl: 253
Anteil an Fällen: 0,8 %
5-090: Inzision des (erkrankten) Augenlides
Anzahl: 243
Anteil an Fällen: 0,7 %
5-093: Korrekturoperation bei Entropium und Ektropium
Anzahl: 153
Anteil an Fällen: 0,5 %
5-129: Andere Operationen an der Kornea
Anzahl: 151
Anteil an Fällen: 0,5 %
5-139: Andere Operationen an Sklera, vorderer Augenkammer, Iris und Corpus ciliare
Anzahl: 118
Anteil an Fällen: 0,4 %
8-170: Therapeutische Spülung (Lavage) des Auges
Anzahl: 114
Anteil an Fällen: 0,3 %
5-125: Hornhauttransplantation und Keratoprothetik
Anzahl: 82
Anteil an Fällen: 0,2 %
5-086: Rekonstruktion des Tränenkanals und Tränenpunktes
Anzahl: 81
Anteil an Fällen: 0,2 %

Medizinische Leistungsangebote der Fachabteilungen

  • Anpassung von Sehhilfen
  • Operationen am Auge mit einem Laser
  • Operationen zur Herstellung der Funktion bzw. Ästhetik im Bereich des Auges (Plastische Chirurgie)
  • Sprechstunde für spezielle Krankheiten aus dem Fachgebiet der Augenheilkunde
  • Untersuchung und Behandlung des Grünen Stars (Glaukom)
  • Untersuchung und Behandlung des Schielens und von Krankheiten bei der Zusammenarbeit zwischen Gehirn, Sehnerv und Auge
  • Untersuchung und Behandlung sonstiger Krankheiten des Auges und zugehöriger Strukturen wie Lider oder Augenmuskeln
  • Untersuchung und Behandlung von Krankheiten der Aderhaut und der Netzhaut des Auges, z.B. Behandlung von Gefäßverschlüssen
  • Untersuchung und Behandlung von Krankheiten der Augenlinse
  • Untersuchung und Behandlung von Krankheiten der Augenmuskeln, von Störungen der Blickbewegungen sowie des Scharfsehens und von Fehlsichtigkeit
  • Untersuchung und Behandlung von Krankheiten der Bindehaut des Auges
  • Untersuchung und Behandlung von Krankheiten der Lederhaut (Sklera), der Hornhaut, der Regenbogenhaut (Iris) und des Strahlenkörpers des Auges, z.B. durch Hornhautverpflanzung
  • Untersuchung und Behandlung von Krankheiten des Augenlides, des Tränenapparates und der knöchernen Augenhöhle
  • Untersuchung und Behandlung von Krankheiten des Glaskörpers und des Augapfels
  • Untersuchung und Behandlung von Krankheiten des Sehnervs und der Sehbahn
  • Untersuchung und Behandlung von Sehstörungen und Blindheit, z.B. Sehschule
  • Untersuchung und Behandlung von Tumoren des Auges und zugehöriger Strukturen wie Lider oder Augenmuskeln
  • Wiederherstellung der Funktionen des Auges durch Sehhilfen und Sehtraining

Besondere apparative Ausstattung

Ärztliche Qualifikation

  • Anästhesiologie
  • Augenheilkunde
  • Hygiene und Umweltmedizin

Pflegerische Qualifikation

  • Intensiv- und Anästhesiepflege
  • Leitung einer Station / eines Bereiches
  • Pflege im Operationsdienst

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

Aspekte der Barrierefreiheit

Bauliche und organisatorische Maßnahmen zur Berücksichtigung des besonderen Bedarfs von Menschen mit Demenz oder geistiger Behinderung

Besondere personelle Unterstützung von Menschen mit Demenz oder geistiger Behinderung

Bauliche und organisatorische Maßnahmen zur Berücksichtigung des besonderen Bedarfs von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen

Rollstuhlgerecht bedienbarer Aufzug
Rollstuhlgerechter Zugang zu allen/den meisten Serviceeinrichtungen
Rollstuhlgerechte Toiletten für Besucher und Besucherinnen
Zimmer mit rollstuhlgerechter Toilette
Zimmer mit rollstuhlgerechter Toilette und Dusche o.ä.

Bauliche und organisatorische Maßnahmen zur Berücksichtigung des besonderen Bedarfs von Patienten oder Patientinnen mit schweren Allergien

Angebot von Lebensmitteln für eine definierte Personengruppe, einen besonderen Ernährungszweck bzw. mit deutlichem Unterschied zu Lebensmitteln des allgemeinen Verzehrs

Bauliche und organisatorische Maßnahmen zur Berücksichtigung des besonderen Bedarfs von Patienten und Patientinnen mit besonderem Übergewicht oder besonderer Körpergröße

Untersuchungsgeräte für Patienten und Patientinnen mit besonderem Übergewicht oder besonderer Körpergröße: z.B. Körperwaagen, Blutdruckmanschetten

Berücksichtigung von Fremdsprachlichkeit und Religionsausübung

Behandlungsmöglichkeiten durch fremdsprachiges Personal

Innerhalb der Belegschaft befinden sich Personen unterschiedlicher Sprachkulturen. Hierzu zaehlen neben Deutsch: Tuerkisch, Ponlisch, Englisch, Daenisch, Arabisch, Persisch, Russisch und Griechisch.

Unterstützung von sehbehinderten oder blinden Menschen

Blindenleitsystem bzw. personelle Unterstützung für sehbehinderte oder blinde Menschen
Gut lesbare, große und kontrastreiche Beschriftung

Personelle Ausstattung

Ärzte

Vollkräfte

Maßgebliche tarifliche Wochenarbeitszeit in Stunden: 40,0

Fälle je Vollkraft

Verhältnis der vollstationären Fallzahl des Krankenhauses bzw. der Fachabteilung zu den angestellten Vollkräften / Personen im Berichtsjahr. Je höher die Zahl ist, desto mehr Patienten muss eine Vollkraft durchschnittlich im Jahr versorgen. Die Selbstangaben der Krankenhäuser werden durch Eigenberechnungen ergänzt.

Ärzte ohne Belegärzte

13,00 210,23
mit direktem Beschäftigungsverhältnis 13,00
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung 13,00

davon Fachärzte

5,00 546,60
mit direktem Beschäftigungsverhältnis 5,00
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung

0,20
in stationärer Versorgung 3,00

Belegärzte

4,00 683,25

Pflegekräfte

Vollkräfte

Maßgebliche tarifliche Wochenarbeitszeit in Stunden: 38,5

Fälle je Vollkraft

Verhältnis der vollstationären Fallzahl des Krankenhauses bzw. der Fachabteilung zu den angestellten Vollkräften / Personen im Berichtsjahr. Je höher die Zahl ist, desto mehr Patienten muss eine Vollkraft durchschnittlich im Jahr versorgen. Die Selbstangaben der Krankenhäuser werden durch Eigenberechnungen ergänzt.

Krankenpfleger

22,00 124,23
mit direktem Beschäftigungsverhältnis 22,00
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung 22,00
ohne Fachabteilungszuordnung
mit direktem Beschäftigungsverhältnis
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung
in stationärer Versorgung

Pflegehelfer

8,50 321,53
mit direktem Beschäftigungsverhältnis 8,50
ohne direktes Beschäftigungsverhältnis
in ambulanter Versorgung 1,00
in stationärer Versorgung 7,50

Spezielles therapeutisches Personal

Vollkräfte

Spezielles therapeutisches Personal in Fachabteilungen für Psychiatrie und Psychosomatik

Vollkräfte

Hygiene und Hygienepersonal

Hygienepersonal

Vorsitzender der Hygienekommission
Vorsitzende der Hygienekommission Dr. med. Katharina Peitzner
Hygienekommission eingerichtet
quartalsweise
Krankenhaushygieniker

BZH Freiburg

1,00
Hygienebeauftragte Ärzte
1,00
Hygienefachkräfte
1,00
Hygienebeauftragte Pflege
2,00

Hygienemaßnahmen

Mitarbeiterschulungen zu hygienebezogenen Themen
jährlich
Teilnahme an der (freiwilligen) „Aktion Saubere Hände“ (ASH)
Teilnahme (ohne Zertifikat)
Jährliche Überprüfung der Aufbereitung und Sterilisation von Medizinprodukten
jährlich
System zur Überwachung von im Krankenhaus erworbenen Infektionen (Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System - KISS)
Teilnahme an anderen Netzwerken zur Prävention von im Krankenhaus erworbenen Infektionen
Öffentlich zugängliche Berichterstattung zu Infektionsraten

Hygienemaßnahmen beim Legen zentraler Venenkatheter

liegt nicht vor

Standard für die Überprüfung der Liegedauer von zentralen Venenverweilkathetern

liegt nicht vor

Leitlinie zur Antibiotikatherapie

Leitlinie ist an die aktuelle lokale/ hauseigene Resistenzlage angepasst nein
Leitlinie ist durch die Geschäftsführung, Arzneimittel- oder Hygienekommission autorisiert ja

Durchführung einer Antibiotikaprophylaxe vor der Operation

Indikation zur Antibiotikaprophylaxe wird gestellt ja
Antibiotikaauswahl berücksichtigt das zu erwartende Keimspektrum und die lokale Resistenzlage teilweise
Zeitpunkt/ Dauer der Antibiotikaprophylaxe wird berücksichtigt teilweise
Standard ist durch die Geschäftsführung, Arzneimittel- oder Hygienekommission autorisiert ja
Überprüfung der Antibiotikaprophylaxe bei jedem operierten Patienten mittels Checkliste (z.B. WHO Surgical Checklist) nein

Hygienemaßnahmen bei der Wundversorgung

Hygienische Händedesinfektion (vor, ggf. während und nach dem Verbandwechsel) ja
Verbandwechsel unter keimfreien Bedingungen ja
Antiseptische/ keimbekämpfende Behandlung infizierter Wunden teilweise
Prüfung der weiteren Notwendigkeit einer keimfreien Wundauflage ja
Meldung an den Arzt und Dokumentation bei Verdacht auf eine Wundinfektion nach der OP ja
Standard ist durch die Geschäftsführung, Arzneimittel- oder Hygienekommission autorisiert ja

Erhebung des Händedesinfektionsmittelverbrauchs

Stationsbezogene Erfassung des Händedesinfektionsmittelverbrauchs ja

Besondere Maßnahmen im Umgang mit Patienten mit multiresistenten Erregern:

Information/Aufklärung der Patienten mit multiresistenten Keimen (MRSA) z.B. durch Flyer
Information der Mitarbeiter bei Auftreten von MRSA zur Vermeidung der Erregerverbreitung
Untersuchung von Risikopatienten auf MRSA bei Aufnahme auf Grundlage der aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts
Regelmäßige Mitarbeiterschulungen zum Umgang mit Patienten mit MRSA/ MRE/ Noro-Viren

Arzneimitteltherapiesicherheit

Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) ist die Gesamtheit der Maßnahmen zur Gewährleistung eines optimalen Medikationsprozesses mit dem Ziel, Medikationsfehler und damit vermeidbare Risiken für Patientinnen und Patienten bei Arzneimitteltherapie zu verringern. Eine Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahmen ist, dass AMTS als integraler Bestandteil der täglichen Routine in einem interdisziplinären und multiprofessionellen Ansatz gelebt wird.

Verantwortliches Personal

Verantwortliche Person für Arzneimitteltherapiesicherheit
Qualitätsmanager Dennis Marquardt
Tel.: 0431 / 30108 - 693
Fax: 0431 / 30108 - 24
E-Mail: d.marquardt@nordblick.de
Gremium, welches sich regelmäßig zum Thema Arzneimitteltherapiesicherheit austauscht
Abteilung QM
quartalsweise
Pharmazeutisches Personal
Apotheker
0
Weiteres pharmazeutisches Personal
0

Instrumente und Maßnahmen

Die Instrumente und Maßnahmen zur Förderung der Arzneimitteltherapiesicherheit werden mit Fokus auf den typischen Ablauf des Medikations-prozesses bei der stationären Patientenversorgung dargestellt. Eine Besonderheit des Medikationsprozesses im stationären Umfeld stellt das Überleitungsmanagement bei Aufnahme und Entlassung dar. Die im Folgenden gelisteten Instrumente und Maßnahmen adressieren Strukturele-mente, z. B. besondere EDV-Ausstattung und Arbeitsmaterialien, sowie Prozessaspekte, wie Arbeitsbeschreibungen für besonders risikobehaftete Prozessschritte bzw. Konzepte zur Sicherung typischer Risikosituationen. Zusätzlich können bewährte Maßnahmen zur Vermeidung von bzw. zum Lernen aus Medikationsfehlern angegeben werden. Das Krankenhaus stellt hier dar, mit welchen Aspekten es sich bereits auseinandergesetzt, bzw. welche Maßnahmen es konkret umgesetzt hat.
Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu AMTS bezogenen Themen
Spezifisches Infomaterial zur AMTS verfügbar z. B. für Chroniker, Hochrisikoarzneimittel, Kinder
  • Diverses aktuelles Informationsmaterial zu kranheitsspezifischen Themen.
  • Verwendung standardisierter Bögen für die Arzneimittel-Anamnese
  • Teil der QM Dokumentation.
  • Elektronische Hilfe bei Aufnahme- und Anamnese-Prozessen (z. B. Einlesen von Patientendaten)
  • Makro gestützte Anamnesen und Behandlungsstandards.
  • Beschreibung für einen optimalen Medikationsprozess (Anamnese – Verordnung – Anwendung usw.)
  • Teil der QM Dokumentation.
  • Standardisiertes Vorgehen zur guten Verordnungspraxis
    Nutzung einer Verordnungssoftware (d. h. strukturierte Eingabe von Wirkstoff, Form, Dosis usw.)
    Bereitstellung eines oder mehrerer elektronischer Arzneimittelinformationssysteme
    Konzepte zur Sicherstellung einer fehlerfreien Zubereitung von Arzneimitteln
    Elektronische Unterstützung der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Arzneimitteln
    Elektronische Dokumentation der Verabreichung von Arzneimitteln
    Maßnahmen zur Minimierung von Medikationsfehlern
    Maßnahmen zur Sicherstellung einer lückenlosen Arzneimitteltherapie nach Entlassung

    Klinisches Risikomanagement

    Verantwortlichkeiten

    Verantwortliche Person Klinisches Risikomanagement
    Qualitätsmanager Dennis Marquardt
    Tel.: 0431 / 30108 - 693
    Fax: 0431 / 30108 - 24
    E-Mail: d.marquardt@nordblick.de
    Zentrale Arbeitsgruppe, die sich zum Risikomanagement austauscht
    Abteilung QM
    quartalsweise

    Maßnahmen zur Verbesserung der Behandlung

    Übergreifende Qualitäts- und/oder Risikomanagement-Dokumentation
    Regelmäßige Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen
    Mitarbeiterbefragungen
    Geregelter Umgang mit auftretenden Fehlfunktionen von Geräten
    Verwendung standardisierter Aufklärungsbögen
    Innerhalb der Kliniksoftware werden zahlreiche Formularstandards hinterlegt und sind für alle befugten Mitarbeiter zugänglich.
    07.09.2018
    Entlassungsmanagement
    Im Rahmen einer Prozessoptimierungsrunde fand eine mehrstufige Optimierung des Entlassungsbereichs statt und ist in seiner geänderten Form Teil der QM Dokumentation innerhalb der Arbeitsanweisung..
    05.11.2018
    Anwendung von standardisierten OP-Checklisten
    Vollständige Präsentation notwendiger Befunde vor der Operation
    Die Sichtung eingescannter Patientendokumente erfolgt auf einem digitalen Patientenarchiv.
    01.01.2014
    Zusammenfassung vorhersehbarer kritischer OP-Schritte, -Zeit und erwartetem Blutverlust vor der Operation
    Vorgehensweise zur Vermeidung von Eingriffs- und Patientenverwechselungen
    Diverse Kontroll- und Prüfinstanzen, innerhalb derer mögliche Verwechslungen oder informative Versäumnisse aufgefangen werden.
    19.09.2018
    Standards für Aufwachphase und Versorgung nach der Operation
    Klinisches Notfallmanagement
    Die letzte Notfall-Szenario Übung umfasste die Notstromversorgung, die automatische Weiterleitung von internen Notrufen, die Überprüfung der Brandschutztüren sowie der Fahrstühle. Zudem wird jährlich eine Evakuierungsübung mit Simulationsnebel und Feuerlöschtraining durchgeführt.
    27.12.2018
    Schmerzmanagement
    Sturzprophylaxe
    Dies ist ein fester Bestandteil der QM Dokumentation.
    11.09.2014
    Standardisiertes Konzept zur Vorbeugung von Wundliegegeschwüren
    Geregelter Umgang mit freiheitsentziehenden Maßnahmen
    Durchführung interdisziplinärer Fallbesprechungen/-konferenzen

    Einrichtungsinternes Fehlermeldesystem

    Tagungsgremium, das die Ereignisse des einrichtungsinternen Fehlermeldesystems bewertet
    bei Bedarf
    Umgesetzte Veränderungsmaßnahmen zur Verbesserung der Patientensicherheit
    Maßnahmen des einrichtungsinternen Fehlermeldesystems.
    Dokumentation und Verfahrensanweisungen zum internen Fehlermeldesystem
    16.04.2018
    Interne Auswertungen der eingegangenen Meldungen
    bei Bedarf
    Mitarbeiterschulungen zum internen Fehlermeldesystem und zur Umsetzung der Erkenntnisse
    bei Bedarf

    Einrichtungsübergreifendes Fehlermeldesystem

    Nutzung eines einrichtungsübergreifenden Fehlermeldesystems
    • KH-CIRS (Deutsche Krankenhausgesellschaft, Aktionsbündnis Patientensicherheit, Deutscher Pflegerat, Bundesärztekammer, Kassenärztliche Bundesvereinigung)
    Tagungsgremium, das die Ereignisse des einrichtungsübergreifenden Fehlermeldesystems bewertet
    bei Bedarf

    Behandlungsprogramme für Menschen mit chronischen Erkrankungen (DMP)

    • Zuckerkrankheit, die von Anfang an mit Insulin behandelt werden muss

    Vorbeugung eines Druckgeschwürs (Dekubitus) durch pflegerische Maßnahmen: Verhältnis der tatsächlichen Anzahl zur vorher erwarteten Anzahl der Patientinnen und Patienten, bei denen während des Krankenhausaufenthalts ein Druckgeschwür (Dekubitus) entstanden ist (nicht berücksichtigt wurden Patientinnen und Patienten, bei denen durch Druck eine nicht wegdrückbare Rötung auf der Haut entstand, aber die Haut noch intakt war (Dekubitus Grad/ Kategorie 1); berücksichtigt wurden individuelle Risiken der Patientinnen und Patienten)

    Rechnerisches Ergebnis

    0,0 Je niedriger, desto besser

    Bundesweiter Referenzbereich 0 bis höchstens 2,31
    Bundesergebnis 1,06
    Trend

    Untersuchte Fälle (Nenner)

    2611

    Gezählte Ereignisse (Zähler)

    0

    Erwartete Ereignisse (risikoadjustiert)

    2,96

    95%-Vertrauensbereich

    0,00 bis 1,29

    Statistische Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr

    eingeschränkt/nicht vergleichbar

    Art des Wertes Qualitätsindikator (QI)
    Bezug Zum Verfahren QSKH
    Fachlicher Hinweis des IQTIG zur Interpretation des Qualitätsindikators

    Vorbeugung eines Druckgeschwürs (Dekubitus) durch pflegerische Maßnahmen: Patientinnen und Patienten, bei denen während des Krankenhausaufenthalts an mindestens einer Stelle ein Druckgeschwür (Dekubitus) entstand: Das Druckgeschwür reichte bis auf die Muskeln, Knochen oder Gelenke und hatte ein Absterben von Muskeln, Knochen oder stützenden Strukturen (z. B. Sehnen oder Gelenkkapseln) zur Folge (Dekubitus Grad/ Kategorie 4)

    Rechnerisches Ergebnis

    0,0 % Je niedriger, desto besser

    Bundesweiter Referenzbereich Unerwünschtes Einzelereignis
    Bundesergebnis 0,01 %
    Trend

    eingeschränkt/nicht vergleichbar

    Untersuchte Fälle (Nenner)

    2611

    Gezählte Ereignisse (Zähler)

    0

    Erwartete Ereignisse (risikoadjustiert)

    95%-Vertrauensbereich

    0,00 bis 0,14

    Statistische Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr

    eingeschränkt/nicht vergleichbar

    Art des Wertes Qualitätsindikator (QI)
    Bezug Zum Verfahren QSKH
    Fachlicher Hinweis des IQTIG zur Interpretation des Qualitätsindikators

    Nicht-medizinische Serviceangebote

    Weitere Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Fortbildung

    Umsetzung der gesetzlichen Regelung zur Fortbildung im Krankenhaus

    Anzahl der Personen, die der Fortbildungspflicht unterliegen 14
    davon Nachweispflichtige 14
    Nachweispflichtige, die den Fortbildungsnachweis erbracht haben 14

    Teilnahme an externer Qualitätssicherung nach Landesrecht

    Es wurden keine landesspezifischen, verpflichtenden Qualitätssicherungsmaßnahmen vereinbart.

    Freiwillige Qualitätssicherungsverfahren

    Ergebnis Zertifikat

    Qualitäts- und Beschwerdemanagement

    Strukturiertes Beschwerdemanagement
    Schriftliches Konzept
    Umgang mündliche Beschwerden
    Umgang schriftliche Beschwerden
    Zeitziele für Rückmeldung
    Anonyme Eingabemöglichkeiten von Beschwerden
    Patientenbefragungen
    Einweiserbefragungen
    Zentrale Arbeitsgruppe, die sich zum Qualitätsmanagement austauscht
    Verantwortlich Qualitätsmanagement
    Qualitätsmanager Dennis Marquardt
    Tel.: 0431 / 30108 - 693
    Fax: 0431 / 30108 - 24
    d.marquardt@nordblick.de
    Beschwerdemanagement Ansprechpartner
    Oeffentlichkeitsarbeit Dipl. Fachwirtin Christine Trenner
    Tel.: 0431 / 301084444
    c.trenner@nordblick.de
    Beschwerdemanagement Patientenfürsprecher
    Oeffentlichkeitsarbeit Dipl. Fachwirtin Christine Trenner
    Tel.: 0431 / 301084444
    c.trenner@nordblick.de

    Fachabteilungen

    Legende

    Die Ergebnisse zur Weiterempfehlung sowie zu den weiteren Bewertungskriterien stammen aus der Versichertenbefragung der AOKs, der BARMER und der KKH.

    • Längere Balken zeigen höhere Zustimmung an. Der Strich zeigt dabei den Durchschnittswert an.

    • Das Ergebnis liegt über dem Durchschnitt für alle Krankenhäuser.

    • Das Ergebnis liegt unter dem Durchschnitt für alle Krankenhäuser.

    • verfügbar

    • nicht verfügbar

    • Das medizinische Gerät ist 24 Stunden täglich verfügbar.

    • Ergebnis qualitativ unauffällig

    • Ergebnis qualitativ auffällig

    • Bewertung nicht vorgesehen, nicht möglich oder noch nicht abgeschlossen

    • K

      Ergebnis qualitativ unauffällig (siehe Kommentar)

    • K

      Ergebnis qualitativ auffällig (siehe Kommentar)

    • K

      Sonstiges (im Kommentarfeld erläutert)

    • keine Angaben / es liegen keine Daten vor

    Weiterführende Erläuterungen / Hinweise zur Datengrundlage