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Kliniken des Main-Taunus-Kreises GmbH

Kronberger Straße 36
65812 Bad Soden am Taunus

4 Erfahrungsberichte

  • Hygiene

    Die Hygiene in diesem Krankenhaus sehe ich sehr kritisch. Bei meinem vorletzten Aufenthalt wischte eine Reinigungskraft die Fußböden mehrerer Zimmer mit demselben Lappen !! Diesmal wurde zwar der Lappen gewechselt, die "kritischen" Stellen wie Türgriffe, Bedienungseinheiten für Bett, TV, Ablagen im Bad usw... wurden aber völlig ignoriert. In der Toilettenschüssel fanden sich unter dem Rand massive, braune und verkalkte Anhaftungen. Alte Blutspritzer an der Wand wurden nie entfernt und das Rollgestell zum Anhängen der Infusionen war völlig verschmutzt. Der Rollwagen war, bis auf das Tablett, das ich selbst desinfiziert habe, innen völlig verklebt und verschmutzt. In der angetrockneten, gelblichen Flüssigkeit befanden sich Haare und viele schwarze Schmutzpartikel unterschiedlicher Größe. Die Schwestern ziehen ins WC geschütteten Urin nicht ab und lassen die gebrauchten Urintöpfe bettlägeriger Patienten ungespült im Bad stehen. Auf meine Bitte, diese zu entfernen, wurde mir entgegnet :"Machen wir nicht, es ist Wochenende"! Ich konnte nicht ein einziges Mal beobachten, daß die Schwestern auf der Station die Handdesinfektion benutzen. Als in unmittelbarer Nähe plötzlich auch noch zwei Isolierzimmer entstanden, habe ich das Krankenhaus verlassen. Außer der Medikamentengabe wurde weiter nichts gemacht - das und Blutkontrolle geht auch in Zusammenarbeit mit dem Hausarzt .

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Patient

    Behandlungsjahr: 2016

    Fachabteilung/ Klinik: Innere Medizin/Schwerpunkt Gastroenterologie

  • Umgang mit Patienten

    Umgang mit Patienten Trotz plötzlichem, sehr hohen Fieber, und gewaltigen Schmerzen im rechten Unterbauch über 1 Std. in der Notaufnahme gewartet. Nach Blutabnahme weitere 2,5 Stunden auf hartem Stuhl gewartet und sollte dann zur Station LAUFEN! Auf Station war noch kein Bett bestellt - also weitere ca. 45 Minuten, mangels Sitzgelegenheit an einer Wand im Flur gekauert. Dann Verlegung auf andere Station, Antibiose, Untersuchungen. Hohe Entzündungswerte, im Ultraschall (Darm) was zu sehen, im CT aber nicht, daher angeblich keine Diagnose möglich. Dennoch riet man mir dringend zu einer sofortigen Darmspiegelung. Nach strikter Ablehnung (hohes Risiko, falls akut entzündet, zu späterem Zeitpunkt ok) setzte man einen zweiten Arzt auf mich an, der mit sagte, er solle mich überreden! Dann folgte ein sorgenvoller Hinweis auf entdeckte Myome und man wolle einen Chirurgen hinzuziehen.... Ich weis von den paar kleinen Myomen seit vielen Jahren und seit der Menopause machen sie schon lange keine Beschwerden mehr, also was soll das? Leider habe ich in dieser Klinik in den letzten Jahren mehrfach erlebt, dass Ärzte massiv versuchten, Druck auf mich auszuüben, unnötigen oder gar kontraproduktiven Eingriffen zuzustimmen! Hier ein Beispiel von mehreren: Der sehr glatte und saubere Bruch eines kleineren Knochens sollte unbedingt gedrahtet und verschraubt werden. Er ist auch so perfekt verheilt und ich habe mir eine 2. OP nach einem Jahr erspart.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Patient

    Behandlungsjahr: 2016

    Fachabteilung/ Klinik: Innere Medizin/Schwerpunkt Gastroenterologie

  • Kaiserschnitt und nach Betreuung

    Meine Frau hat Anfang des Jahres in Bad Soden unseren Sohn zur Welt gebracht. Leider musste dies per Kaiserschnitt mit Vollnarkose geschehen . wir fühlten uns in der Situation im Kreißsaal sehr gut betreut . Die nach Betreuung auf Station war sehr gut. Immer waren freundliche Pflegekräfte da und haben meine Frau umsorgt . Das einzigste was ich anmerken möchte ist der alte Zustand des Bades auf dem Zimmer. Dies müsste dringend renoviert werden .

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Angehöriger

    Behandlungsjahr: 2016

    Fachabteilung/ Klinik: Frauenheilkunde und Geburtshilfe

  • Krankenhausaufenthalt meiner Mutter [..] 2016

    Bereits die Anmeldung meiner Mutter auf Station war erschwerend. Nach stundenlangem Warten teilte man uns schlichtweg mit, dass man meine Mutter "vergessen" habe, bzw. nicht wüsste, dass sie komme. Obwohl eine ordnungsgemäße Patientenanmeldung erfolgte. Erst auf meine Beschwerde hin, dass man zumindest mit uns kommunizieren konnte, bekam meine Mutter nach ca. 3,5 Std. ein Bett. Das Zimmer war unhygienisch. Es lagen zwei alte Damen im Zimmer, die sehr hilfsbedürftig waren. Eine kam von einer OP / Untersuchung und bat mich Hilfe zu holen und ihr Wasser zu geben. Da ich nicht wusste, ob ich das darf, holte ich eine Schwester, die dann schrie sie sei keine Dienerin und sie solle doch selbst trinken. Der Rollschrank meiner Mutter war voller Haare. Auf dem Boden lagen Speisereste. Am nächsten Tag wurde die alte Dame aus dem Zimmer wieder zu einer Untersuchung gebracht, dabei hatte man ihr Hörgerät ausgezogen und ein Teil verloren. Als die Dame bat, ihr zu helfen, sagte die selbe Krankenschwester sie sei kein Aufheber. Grundsätzlich wurde man allein gelassen, immer mit dem Kommentar, es sei zuviel zu tun. Aber was denn, wenn man nicht für die Patienten da ist? Als meine Mutter gehen durfte, mussten wir wieder stundenlang auf das Entlassungsschreiben und auf die endgültige Antwort warten. Außerdem vergaß man, ihr die Braunüle zu entfernen. Unter diesen Umständen würde ich kein Aufenthalt empfehlen.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Angehöriger

    Behandlungsjahr: 2016

    Fachabteilung/ Klinik: Innere Medizin/Schwerpunkt Kardiologie