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St. Joseph-Krankenhaus Dessau

Auenweg 36
06847 Dessau-Roßlau

2 Erfahrungsberichte

  • Bewertung über den Aufenthalt im St. Joseph Krankenhaus Dessau

    Den Aufenthalt in dieser Klinik kann ich nur empfehlen. Hier wurde die Stationen neu aufgebaut und bilden nun mit Ihrem Konzept eine sehr gute Lösung für die vielfältigen Probleme der Psychosomatik an. Mir wurde sehr gut geholfen, die Probleme der Erkrankung zu verstehen und Lösungsansätze für Erleichterungen und den Umgang mit der Erkrankung gezeigt. Die Ärzte waren jederzeit für ein Gespräch in Krisensituationen bereit. Vorallem standen das Fachpersonal den Patienten immer für ein Gespräch zur Verfügung. So war eis möglich in bestimmten Notsituationen sofortige Hilfestellungen zu erhalten. Das Angebot der Therapien ist ebenfalls sehr vielseitig. Besonders in der Ergotherapie kann sich auf vielfältigen Bereichen ausprobiert werden. So ist es möglich aus den einzelnen Bereichen wieder neu Kraft schöpfen zu können. Ich bedanke mich auf diesem Wege nochmals ganz herzlich bei allen die mir hilfreich zur Seite standen.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Patient

    Behandlungsjahr: 2016

    Fachabteilung/ Klinik: Gesundheitszentrum für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

  • Bleibende Eindrücke

    Während sich die Ärzte korrekt verhielten, wirkten einige jüngere Krankenschwestern unpersönlich und abweisend. Sie sollten sich in erster Linie verinnerlichen, daß hinter jedem Fall ein e r w a c h s e n e r Mensch mit schweren gesundheitlichen Problemen steht. Wenn eine Schmerzbehandlung nicht anschlägt, der Patient sich entsprechend äußert und gleichzeitig von Depressionen in einer bisher nicht gekannten Stärke gepeinigt wird, ist es ein Unding, ihm zu erklären, daß er einfach nur das Bett verlassen soll und eine weitere Medikation bzw. die Hinzuziehung eines Arztes verweigert wird. Auch wenn über jeder Tür ein Kruzifix angebracht ist, sehe ich in Puncto christlicher Nächstenliebe einen gewaltigen Nachholbedarf. Maßgebend ist nicht der äußere Schein, sondern der Eindruck, den der jeweilige Patient mit nach Hause nimmt. Ich war in meinem Berufsleben über Jahrzehnte mit verantwortungsvollen Leitungsaufgaben betraut und empfand es als äußerst befremdlich, daß meinen Aussagen kein Glauben geschenkt wurde. Auf keinen Fall möchte ich damit den Stab über die gesamte Einrichtung brechen. Dies wäre für viele Mitarbeiter, die ihre Kraft für das Wohl leidender Menschen einsetzen, ungerecht. Ich erlebte von früher Kindheit an schlimme Dinge in Krankenhäusern, woraus schließlich eine Phobie entstand. Mein Bedarf ist nun restlos gestillt, und ich lehne in Zukunft jede stationäre Behandlung ab.

    Als Mitarbeiter des Krankenhauses Stellung nehmen

    Patient

    Behandlungsjahr: 2016

    Fachabteilung/ Klinik: Gesundheitszentrum für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik