Fragen zum Projekthintergrund
Welches Ziel verfolgt die Weisse Liste?
Wer krank ist, möchte sich in guten Händen wissen. Auf der Suche nach der passenden Klinik, einem Arzt oder einer Pflegeeinrichtung stehen betroffene Menschen einer Fülle von Informationen gegenüber. Hier gilt es, die Transparenz über die Qualität von Gesundheitsanbietern zu verbessern und gleichzeitig eine konsequente Ausrichtung auf die Interessen der Patienten und Verbraucher zu fördern. Mit dem Projekt Weisse Liste ist ein Internetportal geschaffen worden, das Patienten und Angehörige unabhängig und leicht verständlich informieren soll. Das Ziel ist klar: Patienten sollen stärker mitreden können und zu aktiven, gleichberechtigten Partnern im Gesundheitswesen werden.An wen richtet sich die Weisse Liste?
Die Weisse Liste richtet sich in erster Linie an Bürger, Versicherte und Patienten sowie deren Angehörige. Zudem soll das Internetangebot auch Patientenberater in ihrer Tätigkeit unterstützen.Warum ist die Weisse Liste unabhängig?
Informationsangebote sind nur dann wertvoll, wenn sie glaubwürdig und frei von Fremdinteressen sind und die Belange der Patienten an erste Stelle setzen. Die Bertelsmann Stiftung ist unabhängig und gemeinnützig und steht deshalb mit der Weissen Liste genau dafür. Auch die an der Projektsteuerung beteiligten Partner der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen stellen die Interessen der Patienten in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten.
Zum SeitenanfangWarum ist die Weisse Liste bedarfsgerecht?
Die Orientierung am Informationsbedarf der Patienten ist eine der zentralen Voraussetzungen des Projekts. Leider war die wissenschaftliche Datenlage zum Bedarf von Patienten äußerst lückenhaft. Deshalb wurden in der ersten Projektphase der Weissen Liste zunächst kleinere Forschungsvorhaben realisiert.Im ersten Schritt wurde eine umfassende, international angelegte Literaturanalyse durchführt. Sie lieferte einen Überblick über den Stand der Forschung. Im Anschluss wurde im Rahmen des Gesundheitsmonitors der Bertelsmann Stiftung eine repräsentative Befragung durchgeführt, die weiteren Aufschluss gab. Qualitative Fokusgruppen-Interviews ergänzten schließlich die Erkenntnisse. Die Untersuchungen bilden die Grundlage für die inhaltliche Ausgestaltung des Internetportals.
Auch die Rückmeldungen der Nutzer sind jetzt und künftig ein zentraler Baustein der Weiterentwicklung des Angebots.
Wer steht hinter der Weissen Liste?
Das Portal ist ein gemeinsames Projekt von Bertelsmann Stiftung, Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE (BAG SELBSTHILFE), Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen, FORUM chronisch kranker und behinderter Menschen im PARITÄTISCHEN Gesamtverband, Sozialverband VdK und Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).
Zum SeitenanfangWer finanziert die Weisse Liste?
Die Entwicklung und der Betrieb der Krankenhaussuche der Weissen Liste wird vollständig aus Projektmitteln der gemeinnützigen Bertelsmann Stiftung finanziert.
Die Entwicklung der „Checkliste zur Pflegeheimauswahl“ wurde durch eine finanzielle Unterstützung der gemeinnützigen Stiftung „Zentrum für Qualität in der Pflege“ (ZQP) ermöglicht; inhaltlich verantwortlich für die Entwicklung war das Projekt Weisse Liste. Den laufenden Betrieb finanziert die Bertelsmann Stiftung. Das gesamte Angebot ist kosten- und werbefrei.
Die Entwicklung und der Betrieb der Arztsuche werden vollständig aus Projektmitteln Bertelsmann Stiftung finanziert. Die AOK und die BARMER GEK - als Projektpartner dieses Moduls - finanzieren die Ansprache ihrer Versicherten zur Teilnahme an der Befragung, zum Beispiel über die Versichertenmagazine oder durch ihre Internetauftritte.




